Stift Gevelsberg / Akten (Bestand)
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D 105
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. >> 1.4. Preußisches Westfalen (D) >> 1.4.1. Grafschaft Mark mit Soest und Lippstadt >> 1.4.1.2. Stifte, Klöster, geistliche Einrichtungen >> Stift Gevelsberg
(1264-) 1524-1810
Stiftspredigerstelle 1633-1774; Lehrer, Organisten, Kirchmeister; Pfarrstelle Wiesdorf (1264-) 1580-1810; Personalia der Stiftsdamen (21); Verwaltung des Stifts, Abteigebäude, Güter, Mühlen, Marken und Forsten, Lehen, Kapitalien, Stiftsabgaben; Kapitelsprotokolle 1677-1808.
Bestandsgeschichte: (Ennepe-Ruhr-Kreis); als Zisterzienserinnenkloster um 1230 gegründet, 2. Hälfte 16. Jh. freiweltliches Damenstift, 1812 aufgehoben.
Form und Inhalt: Nach der Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert 1225 wurde das Kloster Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) um 1230 am Tatort, wo Wunder geschehen seien, als Zisterzienserinnenkloster gegründet; die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1236, die materielle Ausstattung erfolgte durch die Herren von Volmarstein sowie Herzog Heinrich von Limburg, Graf von Berg. Das Kloster entwickelte sich zu einer Wallfahrtsstätte mit Verehrung Engelberts.
Im Zuge der Reformation wurde das Kloster um 1577 / 1590 in ein freiweltliches, adeliges Damenstift mit Damen aus katholischen und evangelischen Familien umgewandelt (Simultanstift), dann auch aus reformierten.
Im Jahr 1812 erfolgte die Aufhebung.
Altes Findbuch:
Neben den Akten des Stifts Gevelsberg im Landesarchiv NRW Abt. Westfalen sind im alten Findbuch auch die Gevelsberger Akten im Stadtarchiv Schwelm verzeichnet. Da die Schwelmer Akten nicht in das vorliegende Findbuch übernommen wurden, fielen die Sachtitelgruppen mit ausschließlicher Schwelmer Überlieferung weg.
Neben der Urkundenverzeichnung befindet sich im alten Findbuch eine weitere Aktenverzeichnung, die der Publikation ”Günter Aders, Das Archiv des vormaligen Zisterzienserinnenklosters und späteren Damenstifts Gevelsberg, in: Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark 66 (1968), S. 1-179“ entspricht.
Im alten Findbuch, S. 67-70, sind im Anhang zur Aktenverzeichnung auch die Siegel der in den Akten des Stifts Gevelsberg erscheinenden siegelführenden Personen und Behörden verzeichnet.
Das alte Findbuch enthält außerdem einen ”Orts- und Personen-Namenindex“ (S. 71-83) sowie eine Altsignaturen-Konkordanz (S. 84-87).
Fehlnummern:
14-20, 40, 55-60, 100, 124
Im Juli 2009 hat Unterzeichneter das vorliegende Findbuch A 373 II überarbeitet und in das Verzeichnungsprogramm VERA übertragen sowie teilweise anhand der Akten ergänzt und berichtigt.
Bestell- und Zitierweise:
Stift Gevelsberg - Akten Nr. xx
Münster, den 10.07.2009
Dr. Thomas Reich
Bestandsgeschichte: (Ennepe-Ruhr-Kreis); als Zisterzienserinnenkloster um 1230 gegründet, 2. Hälfte 16. Jh. freiweltliches Damenstift, 1812 aufgehoben.
Form und Inhalt: Nach der Ermordung des Kölner Erzbischofs Engelbert 1225 wurde das Kloster Gevelsberg (Ennepe-Ruhr-Kreis) um 1230 am Tatort, wo Wunder geschehen seien, als Zisterzienserinnenkloster gegründet; die erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1236, die materielle Ausstattung erfolgte durch die Herren von Volmarstein sowie Herzog Heinrich von Limburg, Graf von Berg. Das Kloster entwickelte sich zu einer Wallfahrtsstätte mit Verehrung Engelberts.
Im Zuge der Reformation wurde das Kloster um 1577 / 1590 in ein freiweltliches, adeliges Damenstift mit Damen aus katholischen und evangelischen Familien umgewandelt (Simultanstift), dann auch aus reformierten.
Im Jahr 1812 erfolgte die Aufhebung.
Altes Findbuch:
Neben den Akten des Stifts Gevelsberg im Landesarchiv NRW Abt. Westfalen sind im alten Findbuch auch die Gevelsberger Akten im Stadtarchiv Schwelm verzeichnet. Da die Schwelmer Akten nicht in das vorliegende Findbuch übernommen wurden, fielen die Sachtitelgruppen mit ausschließlicher Schwelmer Überlieferung weg.
Neben der Urkundenverzeichnung befindet sich im alten Findbuch eine weitere Aktenverzeichnung, die der Publikation ”Günter Aders, Das Archiv des vormaligen Zisterzienserinnenklosters und späteren Damenstifts Gevelsberg, in: Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark 66 (1968), S. 1-179“ entspricht.
Im alten Findbuch, S. 67-70, sind im Anhang zur Aktenverzeichnung auch die Siegel der in den Akten des Stifts Gevelsberg erscheinenden siegelführenden Personen und Behörden verzeichnet.
Das alte Findbuch enthält außerdem einen ”Orts- und Personen-Namenindex“ (S. 71-83) sowie eine Altsignaturen-Konkordanz (S. 84-87).
Fehlnummern:
14-20, 40, 55-60, 100, 124
Im Juli 2009 hat Unterzeichneter das vorliegende Findbuch A 373 II überarbeitet und in das Verzeichnungsprogramm VERA übertragen sowie teilweise anhand der Akten ergänzt und berichtigt.
Bestell- und Zitierweise:
Stift Gevelsberg - Akten Nr. xx
Münster, den 10.07.2009
Dr. Thomas Reich
110 Akten.; 111 Akten (12 Kartons), Findbuch D 105 mit Index.
Bestand
German
Günter Aders, Das Archiv des vormaligen Zisterzienserinnenklosters und späteren Damenstifts Gevelsberg, in: Jahrbuch des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark 66 (1968), S. 1-179; Edeltraud Klueting, Gevelsberg - Zisterzienserinnen, in: Westfälisches Klosterbuch, Bd. 1, Münster 1992, S. 350-354; Gerhard Sollbach, Leben in märkischen Frauenklöstern und adligen Damenstiften in Mittelalter und Neuzeit. Herdecke, Clarenberg, Gevelsberg (Dortmunder historische Studien 8), Bochum 1995; Edeltraud Klueting, Die Anfänge des Klosters Gevelsberg und die Zisterzienserinnen in Westfalen, in: Westfälische Zeitschrift 156 (2006), S. 165-178.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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Hierarchy detail view
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Archival tectonics)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Archival tectonics)
- 1.4.1. Grafschaft Mark mit Soest und Lippstadt (Archival tectonics)
- 1.4.1.2. Stifte, Klöster, geistliche Einrichtungen (Archival tectonics)
- Stift Gevelsberg (Archival tectonics)
- Stift Gevelsberg / Akten (Archival holding)