Verschiedene Magistratssachen
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Hist. Arch. (I), I-RP-06
Hist. Arch. (I) "Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858)
"Historisches Archiv" der Stadt Solingen (1493-1858) >> I Solingen 03 Bürgermeister und Rat: Ratsprotokolle und Bürgermeisterweisungen
1779 - 1794
Enthält: Johann Wilhelm van Eick ./. Stadtbote Dahl und dessen Sohn wegen Morddrohung (Bl. 7-43); Liste der Klingenkaufleute in Stadt und Amt Solingen (frühestens 1782/1784, Bl. 26f); Mißhandlung der Familie durch Messermacher Clemens Kirschbaum (Bl. 44-60); Vollmacht der Weinhändler Peter Arnold und Elias Mumm für Berliner Kaufleute, Schulden wegen nicht bezahlter Weinlieferung einzutreiben (Bl. 62); Mittel des Johann Adolph Emelius zu Gräfrath gegen Tollwut (Bl. 63-68); Verbot mit Pferden durch die Stadt zu jagen (Bl. 78, 84); landesherrliche Verfügungen; Schreiben von Bürgermeister Schmits; Ratsprotokoll vor allem wegen Eingriffe in Selbstverwaltung; Teuerung; Lieferungen an Armee; Ausfuhrverbot roher Häute, 1788-89 (Bl. 166-173); Ausdehnung des Elberfelder Färberprivilegs, 1782 (Bl. 163-165, 171-177); Privileg für Johann Daniel Engels Seidenfabrik mit ca. 800 Beschäftigten, 1794 (Bl. 178, 201); Magistratswahlen, 24.06.1791-1794 (Bl. 179-200)
Archivale
Darin: Bl. 148 Wasserzeichen A D Vorster darüber: angekettetes Einhorn
Dahl
Kirschbaum, Clemens
Engels, Johann Daniel
Eick, Johann Wilhelm van
Arnold, Peter
Mumm, Elias
Emilius, Johann Adolph
Berlin
Elberfeld
Gräfrath
Gesundheit
Handel
Kriminalität
Militär
Rat
Tollwut
Kriegskosten
Seuche
Messermacher
Magistrat
Mißhandlung
Stadtbote
Klingenkaufleute
Weinhandel
Kriege, Napoleonischer
Färberprivileg
Seidenfabrik
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ