Kläger: Dr. Ludwig Albrecht Juncker, Advokat und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Justus Theodor von Münchhausen, in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Schriftvergleich und Eidesleistung in einem Streit um die Gültigkeit eines Vergleichs sowie einer Schuldenforderung des Beklagten gegen den Kläger in Höhe von 4000 Reichstaler
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Kläger: Dr. Ludwig Albrecht Juncker, Advokat und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Dr. Justus Theodor von Münchhausen, in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Schriftvergleich und Eidesleistung in einem Streit um die Gültigkeit eines Vergleichs sowie einer Schuldenforderung des Beklagten gegen den Kläger in Höhe von 4000 Reichstaler
211-2_J 19 Teil 1
J 1197
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> J
1674-1685
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Heinrich Wilhelm Erhardt (senior). Beklagter: Dr. Franz Heinrich Krebs.- Instanzen: 1. Niedergericht 1679. 2. Obergericht 1679-1680. 3. Reichskammergericht 1680-1685.- Darin: Vergleiche, Reserve, Schuldenaufstellungen, Verpfändungen, Obligationen, Mortifikations-Scheine, Zessionen (und anderem von Vikariaten, Begräbnisbriefen und einem Brüderschaftsrecht in der Englandfahrergesellschaft), Schenkungen, Zuschreibungen ad fideles manus (unter anderem Platz am Valentinskamp) und Biefwechsel (unter anderem des Beklagten mit seinen Gläubigern in Paris) aus der Zeit 1675-1678; Verträge von 1674 und 1675 über die Bestallung des Klägers als Rechtsberater und Anwalt des Beklagten; Ehrenerklärungen von 1676 und 1677 des Beklagten für den Kläger sowie "Retorsion" (Erwiederung auf empfangene Beleidigungen) in einer Prozessschrift von 1680 des Klägers; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Helmstedt von 1679 und 1680
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11200 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ