Lucas Klute und Joh. Hense, Münster, als Erben und Exekutoren des + Joh. Plate, Kan. an St. Martini, Münster, Bekl. gegen die Erben des Kaufmanns Gerh. Schepmann, Münster, nämlich Gerh. Heerde für seine Ehefr. Kath. Schepmann und Joh. Voß für seine Ehefr. Ursula Schepmann, Kl. Der + Gerh. Schepmann hatte vor dem Offizial zu Münster eine Forderung gegen einen Eigenhörigen des Stifts St. Martini eingeklagt, für den der + Kan. Plate interveniert hatte, der jedoch rechtskräftig verurteilt worden war. Diese Forderung klagen die Kl. nunmehr gegen seine Erben und Exekutoren ein. 1. Stadtger. Münster 1635. 2. RKG 1638. Mit Beiakten
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Lucas Klute und Joh. Hense, Münster, als Erben und Exekutoren des + Joh. Plate, Kan. an St. Martini, Münster, Bekl. gegen die Erben des Kaufmanns Gerh. Schepmann, Münster, nämlich Gerh. Heerde für seine Ehefr. Kath. Schepmann und Joh. Voß für seine Ehefr. Ursula Schepmann, Kl. Der + Gerh. Schepmann hatte vor dem Offizial zu Münster eine Forderung gegen einen Eigenhörigen des Stifts St. Martini eingeklagt, für den der + Kan. Plate interveniert hatte, der jedoch rechtskräftig verurteilt worden war. Diese Forderung klagen die Kl. nunmehr gegen seine Erben und Exekutoren ein. 1. Stadtger. Münster 1635. 2. RKG 1638. Mit Beiakten
2280
F 001 Reichskammergericht - Akten
Reichskammergericht - Akten >> 3. Kläger, z.T. Beklagte C, K
1638
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.6. Außerwestfälische Territorien und Institutionen (F) (Tektonik)
- Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht / Akten (Bestand)
- 3. Kläger, z.T. Beklagte C, K (Gliederung)