Berufungssache 1. des Johan Schlichtebrede, 2. des Johan Wulff gen. Valerius (oo mit Margarete Korffmacher) in Warendorf, 3. des Johan tor Straten (oo mit Anna Korffmacher) daselbst, 4. der Grete Brombers daselbst, Kläger ./. 1. Luke Huge und dessen Sohn Rotger in Warendorf, 2. Johan auff der Salicheit in Warendorf, später dessen Witwe Anna und Kinder Johan und Anna, vertreten durch ihre Vormünder Kemner Rotger Gise in Warendorf und Johan Staell in Münster. Berufung gegen ein Urteil des Rats in Warendorf. Henrich Schlichtebrede und Frau Aleke setzten ihre Enkelin Margarete uffr Salicheit, Kind ihrer Tochter Margarete und des Johan uffr Salicheit, als Erben ein. Diese ist gestorben. Über ihren Nachlass haben sich der Beklagte Rotger Huge, ihr Bräutigam, und der Beklagte Johan uffr Salicheit (der jetzt in II. Ehe lebt) geeinigt. Sie und der Beklagte Luke Huge haben den Nachlass des Henrich Schlichtebrede in Händen. Die Kläger sind von diesen mit Vermächtnissen bedacht, die sie jetzt von den Beklagten verlangen.
Vollständigen Titel anzeigen
Berufungssache 1. des Johan Schlichtebrede, 2. des Johan Wulff gen. Valerius (oo mit Margarete Korffmacher) in Warendorf, 3. des Johan tor Straten (oo mit Anna Korffmacher) daselbst, 4. der Grete Brombers daselbst, Kläger ./. 1. Luke Huge und dessen Sohn Rotger in Warendorf, 2. Johan auff der Salicheit in Warendorf, später dessen Witwe Anna und Kinder Johan und Anna, vertreten durch ihre Vormünder Kemner Rotger Gise in Warendorf und Johan Staell in Münster. Berufung gegen ein Urteil des Rats in Warendorf. Henrich Schlichtebrede und Frau Aleke setzten ihre Enkelin Margarete uffr Salicheit, Kind ihrer Tochter Margarete und des Johan uffr Salicheit, als Erben ein. Diese ist gestorben. Über ihren Nachlass haben sich der Beklagte Rotger Huge, ihr Bräutigam, und der Beklagte Johan uffr Salicheit (der jetzt in II. Ehe lebt) geeinigt. Sie und der Beklagte Luke Huge haben den Nachlass des Henrich Schlichtebrede in Händen. Die Kläger sind von diesen mit Vermächtnissen bedacht, die sie jetzt von den Beklagten verlangen.
B-C Civ, 1474
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1501-1600
1588
Enthält: Erwähnt werden aus Warendorf: Richter Jakob Stöve; die Stadtsekretäre Rembert von Sidinghausen und Johan Nottelman; Kemner Johan Rotgers; Johan Vollen; Johan Suntrup; Gerhard Hesseling; Jobst Faessman; Notar Johan Wale gen. Schiltmacher; Notar Herman Fromme; Tonies Krevet; Jost Huge; Johan Sommer; Bürgermeister Johan Karrensmacher gen. Rotgers; Bernhard Laerberg; Johan Coster; aus Münster: die Ratsdiener Rütger Rensinckhoff u. Jurien Bagel; Prokurator Arnold Brüning; Ratsherr Jakob Stöve.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:03 MEZ