Gründung des Klosters Eppenberg durch Propst Arnold zu Ahnaberg
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Urk. 20, 2
Urk. 20, A II 1223
Urk. 20 Kartause Eppenberg - [ehemals: A II]
Kartause Eppenberg - [ehemals: A II] >> 1200-1299
1223
Ausfertigung, Pergament, Siegel anhängend
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Anno 1223
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Propst und der Konvent des Klosters Ahnaberg bekunden, dass sie den Ort in Eppenberg, den sie mit Zustimmung des Erzbischofs von Mainz und des Landgrafen von Hessen zum Gottesdienst auserkoren haben, zu einem Kloster eingerichtet und dem Kloster Ahnaberg untergeordnet haben. Der Propst in Ahnaberg soll der Kirche vorstehen, darf aber vom Kloster Eppenberg nichts eigenmächtig wegnehmen. Er soll sich indes jährlich viermal nach Eppenberg begeben, einen Tag und zwei Nächte bewirtet werden und sich mit drei Pferden begnügen. Zudem darf er nur in einfachster Art bedient werden. Zu seiner Hinreise soll ihm ein Pferd bewilligt oder ihm dafür 1/2 Mark ausbezahlt werden.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Propst und der Konvent des Klosters Ahnaberg bekunden, dass sie den Ort in Eppenberg, den sie mit Zustimmung des Erzbischofs von Mainz und des Landgrafen von Hessen zum Gottesdienst auserkoren haben, zu einem Kloster eingerichtet und dem Kloster Ahnaberg untergeordnet haben. Der Propst in Ahnaberg soll der Kirche vorstehen, darf aber vom Kloster Eppenberg nichts eigenmächtig wegnehmen. Er soll sich indes jährlich viermal nach Eppenberg begeben, einen Tag und zwei Nächte bewirtet werden und sich mit drei Pferden begnügen. Zudem darf er nur in einfachster Art bedient werden. Zu seiner Hinreise soll ihm ein Pferd bewilligt oder ihm dafür 1/2 Mark ausbezahlt werden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ