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Johann Schätzlein, Bürger und Sattler zu Wertheim (Wertheimb), und Anna Maria, dessen Ehefrau, verkaufen der gräflich Löwenstein'schen Herrschaft eine Wiese unter Bestenheid (Bestenheidt) um 35 Gulden.
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Johann Schätzlein, Bürger und Sattler zu Wertheim (Wertheimb), und Anna Maria, dessen Ehefrau, verkaufen der gräflich Löwenstein'schen Herrschaft eine Wiese unter Bestenheid (Bestenheidt) um 35 Gulden.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-US Urkundenselekt
Urkundenselekt >> 12. 1680-1699
1693 Dezember 12 ("So geschehen Wertheimb den 12ten Decembris im jahr Christi sechszehenhundert neunzig und drey")
Urkunden
Ausstellungsort: Wertheim
Zeugen: Philipp Haas; Johann Peter Winzenhöller
Siegler: Ernst Molitor, gräfl. Hausmeister; Johann Schätzlein, Bürger und Sattler zu Wertheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Mit den Siegeln und Unterschriften des Ernst Molitor, gräfl. Hausmeisters, und des Verkäufers und den Unterschriften der Zeugen Philipp Haas und Johann Peter Winzenhöller.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.