Das fremde Fräulein
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451073/003
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1948 >> August 1948
Montag, 16. August 1948
Häberle rät Pfleiderer sich dem Studium der Menschenkenntnis zuzuwenden. Er deutet Pfleiderers Charakter aus der Anatomie seines Gesichtes und wird bei seinen Deutungen unverschämt. Ein Fräulein kommt ins Café, Häberle ist begeistert von ihrer Anatomie und ordnet ihr nur gute Eigenschaften zu. Beide wollen als Wettstreit den Beruf des Fräuleins erraten: Häberle, der große Menschenkenner, tippt auf Sekretärin, Pfleiderer sagt, sie sei Fotografin. Als sie sie fragen, stellt sich heraus, daß Pfleiderer Recht hat, denn er hat sich am Vortag von ihr fotografieren lassen.
Autor: Ludwig Hofmeier
Sprecher: Willy Reichert (Pfleiderer)
Sprecher: Oscar Heiler (Häberle)
Autor: Ludwig Hofmeier
Sprecher: Willy Reichert (Pfleiderer)
Sprecher: Oscar Heiler (Häberle)
0:09:25
Audio-Visuelle Medien
Sketch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Kopierte Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 (Bestand)
- Tondokumente des Jahres 1948 (Gliederung)
- August 1948 (Gliederung)