Urkunde 22
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5WV 021B Stift St. Goar Stift St. Goar
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25.5.1474
Regest: Vor Niclas Lorbecher, Unterschultheiß zu Ober-(Wesel), Johannes Lorcher, Johannes Wißgin und Johannes Deyler, Schöffen daselbst, bekennen die Eheleute Hermann Blomling von Nederberg (Niederburg) und Ele, Bürger zu Wesel, dass sie dem Dechanten, den Stiftsherrn und Vikaren des Stifts (Urk.: schyffs) Sant Gewere zu ihrer gemeinen Präsent jährlich am St. Urbanstag (25. Mai) 3 Gulden Kurfürstenwährung Jahrzins zu zahlen haben als Grundschuld auf ihre Güter, nämlich auf ihren Weingarten auf dem Dubenberg (Anlieger: oben Peter Meckeln, unten Hen Herteln), auf ihren Weingarten auf Nederrandelspait (Anlieger: Lorenz von Santwendel beiderseits), auf ihren Weingarten daselbst (Anlieger: Cleßgin Hoereyde oben und Hen Ritters unten), auf ihre Wiese in Syen (Anlieger: Cleßgin Thorney oben und Wenczin Peter unten), auf ihren Acker auf der Wethen (Anlieger: oben Peter Heysen unten Anthis Huttener); der Zins ist mit 60 Gulden, vor dem halben Jahre ohne Zins, danach mit Zins abzulösen. Es siegeln die Schöffen zu Wesel. Datum anno domini 1474 die Urbani. Org. (deutsch) Perg. Siegel an Perg.-streifen fehlen. Rückverm. (16. Jh.): Herman Nomling.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:30 MEZ