Gemeindesachen / Kommunalaufsicht (Bestand)
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Kreisarchiv Verden (Archivtektonik) >> Gliederung >> Ämter und Kreise bis 1945 >> Gemeindesachen / Kommunalaufsicht
1595-1951
Bestandsgeschichte: Die bis dahin lediglich nach Ortschaften geordnete Abteilung 9 "Gemeindeakten" (z.B. 9/1 Achim, 9/78 Wittlohe) wurde 1994/95 von Frau Erika Meyer (unter Anleitung) im Einzelnen verzeichnet (Signaturen 9/1-9/80).
Dabei wurde die Reihenfolge der Ortschaften konsequenter dem Alphabet unterworfen, sodass ein Teil der Signaturen zu ändern war.
Die Akten sind vor allem infolge des Gesetzes betr. die Landgemeinden vom 04.05.1852 bei den Ämtern Achim, Bruchhausen (1859-1864), Ottersberg (-1859), Schwarme (1852-1859), Verden und Westen-Thedinghausen bzw. Westen (-1859) - bzgl. Haberloh auch beim Amt Zeven (1859-1880), bzgl. Oiste auch beim Amt und Kreis Hoya (bis 1932) - ab 1885 bei den Kreisen Achim und Verden entstanden. Vielfach datieren die ersten Vorgänge von 1853, aber auch verschiedene ältere Akten über Angelegenheiten der Landgemeinden sind von den Amtsverwaltungen mit in diese Fächer eingeordnet und bei der Verzeichnung jetzt dort belassen worden. Allgemein handelt es sich vor allem um Unterlagen über Gemeindeverfassungen und Stimmrecht, Bezirk, Bedienstete, Vermögen, Belastung und Steuern der Gemeinden.
Die zentrale Provenienz wird bei der Ortsangabe aufgezeigt und bei den Aktentiteln nicht wiederholt. Lediglich abweichende Vor- und Nachprovenienzen sind bei den Aktentiteln angeführt. Bei einigen (ehemaligen) Gemeinden mit Akten verschiedenster Provenienzen wird der Ortsangabe lediglich ein Überblick zur Gebietszugehörigkeit beigefügt, aus dem die Aktenbildner erschließbar sind.
Rolf Allerheiligen, 20.03.1995
Findmittel: ms
Findmittel: EDV (Arcinsys)
Dabei wurde die Reihenfolge der Ortschaften konsequenter dem Alphabet unterworfen, sodass ein Teil der Signaturen zu ändern war.
Die Akten sind vor allem infolge des Gesetzes betr. die Landgemeinden vom 04.05.1852 bei den Ämtern Achim, Bruchhausen (1859-1864), Ottersberg (-1859), Schwarme (1852-1859), Verden und Westen-Thedinghausen bzw. Westen (-1859) - bzgl. Haberloh auch beim Amt Zeven (1859-1880), bzgl. Oiste auch beim Amt und Kreis Hoya (bis 1932) - ab 1885 bei den Kreisen Achim und Verden entstanden. Vielfach datieren die ersten Vorgänge von 1853, aber auch verschiedene ältere Akten über Angelegenheiten der Landgemeinden sind von den Amtsverwaltungen mit in diese Fächer eingeordnet und bei der Verzeichnung jetzt dort belassen worden. Allgemein handelt es sich vor allem um Unterlagen über Gemeindeverfassungen und Stimmrecht, Bezirk, Bedienstete, Vermögen, Belastung und Steuern der Gemeinden.
Die zentrale Provenienz wird bei der Ortsangabe aufgezeigt und bei den Aktentiteln nicht wiederholt. Lediglich abweichende Vor- und Nachprovenienzen sind bei den Aktentiteln angeführt. Bei einigen (ehemaligen) Gemeinden mit Akten verschiedenster Provenienzen wird der Ortsangabe lediglich ein Überblick zur Gebietszugehörigkeit beigefügt, aus dem die Aktenbildner erschließbar sind.
Rolf Allerheiligen, 20.03.1995
Findmittel: ms
Findmittel: EDV (Arcinsys)
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.04.2026, 07:34 MESZ