Pfarrer Ulrich Kulke (Bestand)
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7NL 176B
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 176B Pfarrer Ulrich Kulke
Bestandsbeschreibung: Pfarrer Ulrich Kulke Ulrich Paul Martin Gustav Kulke wurde am 24. 02. 1892 in Berlin geboren als Sohn des Lehrers Gustav Gotthold Kulke und der Therese Kulke geb. Willert. Zur Schule ging er in Berliln, wo er am 20. 09. 1911 das Abitur machte. Er studierte ev. Theologie in Berlin, Tübingen und Marburg und machte seine erste Theol. Prüfung 1915. Von 1915 bis 1918 war er Soldat. Darum folgte seine zweite Theol. Prüfung erst 1918. Von 1919-1920 war er Vikar in Seelow/Brandenburg und wurde am 02. 05. 1920 in der Nicolaikirche in Berlin ordiniert. Es folgte der Hilfsdienst in Rathstock 1920 und in Neuwalzow 1920-1922, beide Brandenburg. Seine erste Pfarrstelle versah er in Seelow von 1922-1926. Seine zweite Pfarrstelle in Niederkleen, KK Wetzlar, hatte er inne von 1926-1957, als er emeritiert wurde. Dort war er von 1946-1957 Superintendent. Er war verheiratet mit Eugenie Julie Emma Schäfer und hatte zwei Kinder. Am 20. 03. 1986 starb er in Wetzlar.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ