(Daniel, Erzbischof von Mainz)
Vollständigen Titel anzeigen
U 18, V Nr. 39 (Benutzungsort: Magdeburg)
U 18 (Benutzungsort: Magdeburg) Eichsfeld
Eichsfeld >> V Familie von Wehren
1. Juli 1574
Urkunden
Inhalt: Daniel, Erzbischof von Mainz, belehnt Berthold Wehren und seine (namentlich aufgeführten) Agnaten mit 2 Mark jährlicher Rente aus der Münze zu Duderstadt, den Zehnten und Achten von einer Hufe in der Stadt und dem Schafhof vor derselben, 7 Vierdung Geld aus Rhumspringe, eine Achtwort auf dem See zu Bernshausen, den Zehnten zu Langenhagen und Rotzhausen, 7 Hufe und einen Kothof zu Nesselröden und verschiedene Güter zu Rhumspringe, Witzelroda, Fuhrbach, Krebeck etc.
Datumszitat: Donnerstag
Ort: Heiligenstadt
Beglaubigungen: 1 anhängendes Siegel
Datumszitat: Donnerstag
Ort: Heiligenstadt
Beglaubigungen: 1 anhängendes Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:24 MESZ