Verfahren Anderson, Ernst Georg - früher Zadek - (*14.11.1899), 91 Brookside Avenue, Belmont, Mass., USA, gegen das Deutsche Reich
Vollständigen Titel anzeigen
B Rep. 025-02 Nr. 1818/50
registratursignatur: B Rep. 025-02 Nr. 2 WGA 1818/50
B Rep. 025-02 Wiedergutmachungsämter von Berlin Geschäftsstelle 2
B Rep. 025-02 Wiedergutmachungsämter von Berlin Geschäftsstelle 2
1950
enthält: Enthält: Entschädigung für 1 Lift (GK 804 im Gewicht von 2.380 kg) und 3 Kisten (EZ 7661-63 im Gewicht von 467 kg) enthaltend Wohnungseinrichtung, medizinische Instrumente, sonstiges Eigentum, eingelagert bei der Speditionsfirma Gustav Knauer, im Werte von 15.750 US Dollar.- 1814: Judenvermögensabgabe.- 1815: Reichsfluchtsteuer.- 1816: Abgabe Finanzamt Berlin-Charlottenburg.- 1817: Silber.- Sonstige Wertsachen.- 1.000 US Dollar.- 1818: 1 Flügel, 1 Violine u. a.- 1819 Fahrt und Fahrgeld bei HAPAG.- 1820: Wertpapiere für Judenvermögensabgabe und Reichsfluchtsteuer.
Archivale
Verweis: B Rep. 032, Treuhänder Reg. Nr. C/347/A,
Edition: 2 WGA 1813/50; 2 WGA 1814/50; 2 WGA 1815/50; 2 WGA 1816/50; 2 WGA 1817/50; 2 WGA 1818/50; 2 WGA 1819/50; 2 WGA 1820/50
Entnommen: Kt. 008
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
28.04.2026, 14:25 MESZ
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