Widerstand und Verfolgung (Dokumentation Brünen)
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2835
C 8 Kempen ab 1970 (Kempen III) Kempen ab 1970 (Kempen III)
Kempen ab 1970 (Kempen III) >> Kulturwesen >> Erinnerungskultur
1974-1982, 1988-1991
Enthält: Korrespondenz mit Aurel Billstein; Juden aus St. Hubert; Namenliste von Kempenern, die von der Gestapo verhört wurden; Namenlisten deportierter Juden aus dem Kreisgebiet; Korrespondenz mit Arthur Winter und Ruth Roseboom; Bauplan der St. Töniser Synagoge von 1907 (Blaupause); Grundriss der Kempener Synagoge von A. Winter 1975; Bericht Arthur Winters über das Schicksal der Kempener Juden; Namenlsiten deportierter Juden aus dem Kreis Moers; Kopie des letzten Briefs von Sigmund und Karola Winter vom 13.078.1942; Fragebogen zur Familie Bernhard Willner
Akten
Billstein, Aurel
Winter, Arthur
Winter, Sigmund
Winter, Karola
Willner, Bernhard
St. Hubert
Moers (Kreis)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ