Streitigkeiten der Truchsessen von Waldburg mit ihren Pfandinhabungsstädten Mengen, Saulgau, Munderkingen und Riedlingen und der Pfandherrschaft Bussen vor der oberösterreichischen Regierung Innsbruck u.a. wegen Verletzung der Stadtprivilegien, Wahl und Vereidigung des Magistrats, Pfandgefällen, Reisen, Kontributionen, sowie truchsessische Beschwerde gegen eine österreichische Kommission zur Schlichtung des Streits zwischen den Bürgerschaften und den von ihnen abgesetzten Bürgermeistern
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Streitigkeiten der Truchsessen von Waldburg mit ihren Pfandinhabungsstädten Mengen, Saulgau, Munderkingen und Riedlingen und der Pfandherrschaft Bussen vor der oberösterreichischen Regierung Innsbruck u.a. wegen Verletzung der Stadtprivilegien, Wahl und Vereidigung des Magistrats, Pfandgefällen, Reisen, Kontributionen, sowie truchsessische Beschwerde gegen eine österreichische Kommission zur Schlichtung des Streits zwischen den Bürgerschaften und den von ihnen abgesetzten Bürgermeistern
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Nr. 1525
Rep. II Pk. 173
K.IV, F.22 Nr.12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/1 T 3 Friedberg-Scheer: Akten
Friedberg-Scheer: Akten >> 2. Politisch-rechtliche Stellung - Verhältnis nach außen >> 2.4. Vorderösterreich, Landvogtei und Inhabungen >> 2.4.3. Verhältnis zu Vorderösterreich - Pfandschaften und Mannsinhabungen insgemein und allgemein
(1406-1532) 1552-1680
Darin:
1) 1406 März 20 (Sa vor Letare) Konstanz
Die Brüder Leopold und Friedrich, Herzöge von Österreich, schlagen 6000 rh. fl., die ihnen Truchseß Hans, von Waldburg geliehen hat, auf die ihm bereits versetzten Pfandschaften.
Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 45
2) 1526 Sept. 2 Memmingen
Ferdinand, Prinz und Infant von Spanien, beendet den Streit zwischen dem Haus Österreich und den Truchsessen von Waldburg um die Landreise der Städte Waldsee, Riedlingen, Saulgau, Mengen und Munderkingen.
Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 439
3) 1532 Dez. 2 Innsbruck
König Ferdinand tut kund, daß sich die fünf Städte Waldsee, Riedlingen, Saulgau, Mengen und Munderkingen gegen die Bestimmungen des mit den Truchsessen von Waldburg abgeschlossenen Memminger Vertrags beschwert haben. Der Aussteller hat als Schlichtungsgremium Statthalter, Regenten und Kammerräte der oberösterreichischen Regierung bestimmt, das den Streit entschieden hat.
Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 465
4) 1680 Juni 23 Kaiser Leopold bestätigt den zu Innsbruck am 24. Mai 1680 geschlossenen Vertrag zwischen den Truchsessen von Waldburg und dem Erzhaus Österreich in der Auseinandersetzung um die Auslösung der im Besitz der Truchsessen von Waldburg befindlichen österreichischen Pfandschaften.
Unvollständige Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 1281
1) 1406 März 20 (Sa vor Letare) Konstanz
Die Brüder Leopold und Friedrich, Herzöge von Österreich, schlagen 6000 rh. fl., die ihnen Truchseß Hans, von Waldburg geliehen hat, auf die ihm bereits versetzten Pfandschaften.
Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 45
2) 1526 Sept. 2 Memmingen
Ferdinand, Prinz und Infant von Spanien, beendet den Streit zwischen dem Haus Österreich und den Truchsessen von Waldburg um die Landreise der Städte Waldsee, Riedlingen, Saulgau, Mengen und Munderkingen.
Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 439
3) 1532 Dez. 2 Innsbruck
König Ferdinand tut kund, daß sich die fünf Städte Waldsee, Riedlingen, Saulgau, Mengen und Munderkingen gegen die Bestimmungen des mit den Truchsessen von Waldburg abgeschlossenen Memminger Vertrags beschwert haben. Der Aussteller hat als Schlichtungsgremium Statthalter, Regenten und Kammerräte der oberösterreichischen Regierung bestimmt, das den Streit entschieden hat.
Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 465
4) 1680 Juni 23 Kaiser Leopold bestätigt den zu Innsbruck am 24. Mai 1680 geschlossenen Vertrag zwischen den Truchsessen von Waldburg und dem Erzhaus Österreich in der Auseinandersetzung um die Auslösung der im Besitz der Truchsessen von Waldburg befindlichen österreichischen Pfandschaften.
Unvollständige Abschrift, Papier, siehe Kretzschmar, Urkundenregesten Nr. 1281
Friedberg-Scheer
1 Bü
Archivale
Ege, Christoph; Riedlingen
Österreich, Hge u. Ehge von
Innsbruck [A]; oberösterreichische Regierung
Innsbruck [A]; oberösterreichische Regierung; Ausstellungsort
Memmingen MM (Ausstellungsort)
Mengen SIG
Munderkingen UL
Riedlingen BC
Saulgau SIG
Waldsee RV; Herrschaft, Verträge
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal (Tektonik)
- Friedberg-Scheer (Tektonik)
- Friedberg-Scheer: Akten (Bestand)
- 2. Politisch-rechtliche Stellung - Verhältnis nach außen (Gliederung)
- 2.4. Vorderösterreich, Landvogtei und Inhabungen (Gliederung)
- 2.4.3. Verhältnis zu Vorderösterreich - Pfandschaften und Mannsinhabungen insgemein und allgemein (Gliederung)