Kurfürst Maximilian Joseph von Bayern belehnt auf Ableben Kurfürst Karl Theodors von Bayern den Kämmerer, Hof-, Regierungs- und Hofkammerrat, auch Hofkastner und Hauptmautner zu Amberg sowie Pfleger zu Hirschau (Lkr. Amberg-Sulzbach) Johann Baptist Freiherrn von Du Prell auf Pilsach (Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) für seine Person und als Lehenträger seiner Tochter Maria Magdalena unter Bezug auf den Lehenbrief für Georg von Meiller vom 20. Oktober 1690 mit dem von der Herrschaft Abensberg (Lkr. Kelheim) zu Mann- und Weiberritterlehen rührenden Sitz, Hofmark und Hofmarksgericht Pilsach, nachdem der Belehnte durch den kurfürstlichen wirklichen Rat und Hofgerichtsadvokaten Wolfgang Franz Xaver von Prifling die gewöhnliche Lehenspflicht geleistet hat. Siegler: A (Sekret). Unterschrift: "auf die behörige Art".
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Kurfürst Maximilian Joseph von Bayern belehnt auf Ableben Kurfürst Karl Theodors von Bayern den Kämmerer, Hof-, Regierungs- und Hofkammerrat, auch Hofkastner und Hauptmautner zu Amberg sowie Pfleger zu Hirschau (Lkr. Amberg-Sulzbach) Johann Baptist Freiherrn von Du Prell auf Pilsach (Lkr. Neumarkt i. d. Opf.) für seine Person und als Lehenträger seiner Tochter Maria Magdalena unter Bezug auf den Lehenbrief für Georg von Meiller vom 20. Oktober 1690 mit dem von der Herrschaft Abensberg (Lkr. Kelheim) zu Mann- und Weiberritterlehen rührenden Sitz, Hofmark und Hofmarksgericht Pilsach, nachdem der Belehnte durch den kurfürstlichen wirklichen Rat und Hofgerichtsadvokaten Wolfgang Franz Xaver von Prifling die gewöhnliche Lehenspflicht geleistet hat. Siegler: A (Sekret). Unterschrift: "auf die behörige Art".
Freiherren von Griesenbeck Urkunden 116
BayHStA, GU Pfaffenhofen 195
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
31.01.1800
Freiherren von Griesenbeck Urkunden
Urkunden
ger
Ausstellungsort: München
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1800
Monat: 1
Tag: 31
Äußere Beschreibung: Ausf., deutsch, Perg., 38,5 x 27 cm, Sg an Pergamentpressel: fehlt; U: Mitte unten: ex commissione serenissimi domini domini ducis et electoris speciali Freiherr von Hertling; rechts unter der Plica: Hochenaichen; links unter der Plica: Rubrik; Stempel: 4 fl links auf der Plica: RL Herrsch A fol. 137 A
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1800
Monat: 1
Tag: 31
Äußere Beschreibung: Ausf., deutsch, Perg., 38,5 x 27 cm, Sg an Pergamentpressel: fehlt; U: Mitte unten: ex commissione serenissimi domini domini ducis et electoris speciali Freiherr von Hertling; rechts unter der Plica: Hochenaichen; links unter der Plica: Rubrik; Stempel: 4 fl links auf der Plica: RL Herrsch A fol. 137 A
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ