Besetzung von Dompräbenden und Vikarien in Minden sowie von Präbenden in Stiften des Fürstentums Minden
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Domkapitel Minden 1234
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 8. Klöster und Stifte >> 8.2. Domkapitel Minden
1691 - 1759
Enthaeltvermerke: Enthält: Recht des Landesherrn zur Bestätigung der Dignitäten, Anwesenheit eines Kommissars bei der Wahl in Stiften, Anspruch auf die Bestätigung von Collationen und Resignationen von Präbenden (Generalia), 1691 Verzeichnis der Präbendierten im Stift St. Martini Minden (Bl. 21) Verzeichnis der Präbendierten im Domkapitel (Bl. 26), 1692 Rechtfertigung des Stifts Quernheim wegen einer Aufschwörung (Bl. 44), 1696 Resignation der Präbende seitens des Mathias Christoph Anton von Nehem zugunsten seines Bruders Otto Henrich Ferdinand Ludwig (Bl. 46), 1703 Extrakt aus dem Erbhuldigungsrezess von 1650 (Bl. 54) Übertragung der Präbende des verstorbenen Dompropsts von Wendt an Caspar Ernst Rötger von Wrede aus dem Hause Lohe, Einwendungen des von Oer (Bl. 58), 1703 Bestrafung des Domkapitels wegen Nichtbefolgung der Verordnung bei der Domdechantenwahl, desgl. Beanstandung der Wahl eines Propstes in Levern (Bl. 93), 1710 Bemühungen des Sohnes des Brigadiers von Venningen um die Präbende des verstorbenen Domherrn von Valcke, befindlich im Besitz des Kämmerers von Marchal (Bl. 114), 1710 Resignation der Präbende seitens des von Venningen zugunsten des Adolph Henrich Droste Vischering (Bl. 124), 1711 Bestätigung der Resignation des von der Horst zugunsten des von Boeselager (Bl. 128), 1711 Bestätigung der Wahl des Alexander von Hammerstein zum Domdechanten nach dem Tode des von Korff (Bl. 147), 1713 Übertragung des Kanonikats zu St. Martini Minden an den Obristen von Bechefer (B. 151), 1713 Bestätigung der Resignation der Präbende seitens des Friedrich Ludwig Reichsgraf von Wartensleben (vorher des verstorbenen Domdechanten von Korff) zugunsten des Heinrich Ledebur (Bl. 155), 1713 Tod des Domseniors, Großvogten und Propstes zu Levern, Johann Dietrich von Vincke (Bl. 159), 1714 Übertragung des Archidiakonats zu Lübbecke und des Oblegiums zu Ohsen an von Treskow (Bl. 163), 1714 Exspektanz für Hermann Friedrich von Wittenhorst (Bl. 166), 1714 Bestätigung der Wahl des Placidus Consen zum Abt in Huysburg und St. Mauritz und Simeon in Minden (Bl. 169), 1714 Bestätigung der 1687 erteilten Exspektanz auf eine Dompräbende für den Major Johann von Münch, Anmeldung der Ansprüche seitens des Hermann Friedrich von Sonsfeld (Bl. 181), 1719 Verleihung der Anwartschaft für August von Kielmannsegk (185), 1719 - 1720 Verzicht auf die Anwartschaft seitens des von Münch zugunsten eines Sohnes des Obristlieutenants von Marwitz (Bl. 191), 1720 Bewilligung eines Gnadenjahrs für die Witwe des Domküsters von Busch (Bl. 197), (1717) 1726 Vergabe der Domküsterei, des Archidiakonats zu Lohe und Rehme an den Oberküchenmeister von Hollwede sowie des Oblegiums St. Margaretae und in Müntzel an den Präsidenten von Borcke (Bl. 206), 1726 Resignation der Präbende an St. Martini seitens des von Hollwede zugunsten des Carl Franz Klöpper (Bl. 216), 1727 Verzicht des Obristen von Marwitz auf seine Präbende zugunsten des Anton Ludwig August Franz von Dalwigk zu Lichtenfels (Bl. 227), 1727 Verzicht des Majors von Sonsfeld zugunsten des von Wendt zu Crassenstein (Bl. 231), 1727 Übertragung der Domküsterei und des Archidiakonats zu Rehme und Lohe an den Geheimen Rat von Treskow nach dem Todes des von dem Bussche (Bl. 235), 1727 Tod des Domdechanten Alexander von Hammerstein, Auseinandersetzungen bei der Wahl des Heinrich Plato von Ledebur, Domherr zu Halberstadt (Bl. 239), 1755 Übertragung einer Präbende an den Generalleutnant von Hülsen, 1759 Hofjunker Ernst Idel Jobst von Vincke . / . Domkapitel wegen der Domdechanei, 1759
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:26 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 8. Klöster und Stifte (Gliederung)
- 8.2. Domkapitel Minden (Gliederung)