Abt Andreas, Dekan Berthold und der Konvent des Klosters Hersfeld (Hersfelden.) übereignen auf deren Bitten Propst Eberhard, Äbtissin Katharina und dem Konvent des Nonnenklosters Allendorf (Alden-) drei Hufen zu Möhra (More), eine zu Lauterbach (Luter-), viereinhalb zu Ettmarshausen (Hattemarshusen) und zwei zu Immelborn (Memelnburn), jeweils mit Zubehör. Als Anerkennung dafür hat das Kloster Allendorf jährlich an Lichtmeß [2. Febr.] jeweils zwei Pfund Wachs an den Abt zu Hersfeld und den dortigen Kustos für den Wiperti-Altar zu liefern. Es siegeln (1) Abt und (2) Konvent.
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Abt Andreas, Dekan Berthold und der Konvent des Klosters Hersfeld (Hersfelden.) übereignen auf deren Bitten Propst Eberhard, Äbtissin Katharina und dem Konvent des Nonnenklosters Allendorf (Alden-) drei Hufen zu Möhra (More), eine zu Lauterbach (Luter-), viereinhalb zu Ettmarshausen (Hattemarshusen) und zwei zu Immelborn (Memelnburn), jeweils mit Zubehör. Als Anerkennung dafür hat das Kloster Allendorf jährlich an Lichtmeß [2. Febr.] jeweils zwei Pfund Wachs an den Abt zu Hersfeld und den dortigen Kustos für den Wiperti-Altar zu liefern. Es siegeln (1) Abt und (2) Konvent.
4-10-011 66
4-10-011 Kloster Allendorf/ Urkunden
Kloster Allendorf/ Urkunden >> Verzeichnungseinheiten
1319 März 17.
Archivale
Siegel angehängt, braun. 1) spitzoval, 7,5 x 5 cm, besch. Im Siegelfeld thronender Abt, Stab in der Linken, Buch in der Rechten. U. [+S.] ANDREE. DEI. GR(ACI)A. [ABBA]TIS. EC[.....] HERSFELD[..]. 2) unkenntliches Reststück. U. weitgehend zerstört: [..........]S(ANCTI). WIGB[...].
Edition / Literatur: UB Allendorf Nr. 59
Edition / Literatur: UB Allendorf Nr. 59
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 12:59 MESZ
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