Heribertus (II) Abt zu Werden, erklärt, daß er, um einem zwischen dem Convent des Klosters St. Ludgeri bei Helmenstat und den Ministerialen eben dieses Klosters übere einen Wald entstandenen Streit beizulegen, den Ministerialen an einem zu den Abteigütern speciell gehörenden Walde ein immerwährendes Nutzungsrecht eingeräumt habe, wogegen von denselben den von ihnen auf den Wald des Klosters erhobenen Ansprüchen entsagt sei. - s. anno et die. ca 1209-. (Das, angehängt gewesene, Siegel ist verloren.)
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Heribertus (II) Abt zu Werden, erklärt, daß er, um einem zwischen dem Convent des Klosters St. Ludgeri bei Helmenstat und den Ministerialen eben dieses Klosters übere einen Wald entstandenen Streit beizulegen, den Ministerialen an einem zu den Abteigütern speciell gehörenden Walde ein immerwährendes Nutzungsrecht eingeräumt habe, wogegen von denselben den von ihnen auf den Wald des Klosters erhobenen Ansprüchen entsagt sei. - s. anno et die. ca 1209-. (Das, angehängt gewesene, Siegel ist verloren.)
NLA WO, 12 Urk, Nr. 16
NLA WO, 12 Urk Benediktinerkloster St. Ludgeri vor Helmstedt
Benediktinerkloster St. Ludgeri vor Helmstedt >> 1 Urkunden
1209
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ