Johann Hornung von Straß [Gde. Nersingen/Lkr. Neu-Ulm] bekennt, dass ihm die Pfleger Johann Abraham Ehinger von Balzheim [Alb-Donau-Kreis] und Sigmund Schleicher sowie der Hofmeister Georg Löhlin ("Lehlin") des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] auf Lebenszeit einen Hof des Spitals in Raunertshofen ("Rongartshofen") [Gde. Pfaffenhofen a. d. Roth/Lkr. Neu-Ulm], den zuvor sein Vorfahre Jakob Jelin bewirtschaftet hat [vgl. A Urk. lfd. Nr. 4348 von 1611 Oktober 7], verliehen haben. Dazu gehören Haus, Hofstatt, Stadel und Garten im Dorf, 32 Jauchert Äcker, 14,5 Tagwerk Wiesen und 8 Jauchert Wald. Er verpflichtet sich, den Hof in gutem Kulturzustand zu halten, nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen und dem Spital davon jährlich 14 Imi Roggen und 14 Imi Hafer Ulmer Maß, 2 Pfund Heller Heugeld, 2 Viertel Öl, 4 Hühner und 1 Fastnachtshuhn nach Ulm zu liefern. Bei Säumnissen in der Lieferung der Abgaben, unsachgemäßer Bewirtschaftung und nach seinem Tod fällt der Hof an das Spital zurück.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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