Unvollständige Gerichtsakten - Sammelakten
Vollständigen Titel anzeigen
01.02.10 A, A 10775
Pr
01.02.10 A [S 1] 01 Prozess- und Sammelakten - Rats- und Magistratsgericht
[S 1] 01 Prozess- und Sammelakten - Rats- und Magistratsgericht >> 1676 - 1700
1683 - 1688
Enthält: Zeugenaussagen zum Streit zwischen der Bitterschen und Kämmerer Dunker, 1683; de Hovedissen, Caspar gegen Helmot wegen Beschimpfung, 1684; Zeugenaussagen zu Diebstählen des Sohns von Meister Johan, 1684; Gesuch von Schenk, Friedrich, das Mindener Bier vor dem Stadttor abzuladen wegen in der Stadt grassierender Seuche, 1684; Hoesche, Albert gegen Koch, Jobst Herman wegen Beschimpfung, 1684; Doet, Hans Herman gegen Meyer, Hans Henrich wegen Beschimpfung und Schlägerei, 1684; Dülman gegen Theopoldische Erben, 1684; Wulfertsche und Dust, Margreta gegen Werpup, Hans, Wulferts Knecht wegen Beleidigung, 1684; Dod, Alhard und Vietmeyer, Ernst gegen Hagenberg, Hans Henrich wegen Diebstahls, 1685; Klage des Niemeyer, Arend wegen übler Nachrede, er habe auf dem Markt Schuhe gestohlen, 1685; Klocke auf dem Pillenbruch gegen Vortmeyer, Johann, 1685; Latomin, Bartold Frau gegen Poppe, Engelbert wegen Beschimpfung, u. a. als Hexe, 1685; Bürgschaft von Möller, Berend Henrich für den Goldschmied Möllinghausen, Johan Jobst wegen des von Letzteren nicht ausgefolgten Silbers des Amtmanns zu Alverdissen, 1685; Pflug, Cordt gegen Dreyers Erben, 1688; Mahlstete, Henrich, Kaufhändler in Bremen gegen Schnitker, Herman, Siegler Erben wegen Lehrgeld für den Sohn Schnitker, Henrich, 1688
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ