Exkommunikation Franz Ferdinand Mayers (Stadtschreiber v. Freiburg und ehem. Prof.) wegen Eingriffs in geistliche Jurisdiktion im Falle der Obsignation des Nachlasses des ehem. Münsterpfarrers Ludwig Julier (gest. 1707 Mai 30)
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A 0042 / 187
A 0042 Freiburger Kirchensachen: Münster, St. Nikolaus (1422-1852)
Freiburger Kirchensachen: Münster, St. Nikolaus (1422-1852)
1708-1709
Enthält: v.a.: Bemühungen der Universität um Relaxation der Gefällsperre durch Bittschreiben an: Kaiser Joseph I., Franz Ferdinand von Rummel Bischof von Wien, Gubernator Karl Philipp von Pfalz-Neuburg, Hofkanzler [Paul Andrée] Troyer, [Stephan] von Seiler (Obristhofkanzler), [Johann Georg] von Buohl (Referendar), von Schmidlin, Franz Ernst Fugger (Geheimer Rat); Verhandlungen der Universität mit Johann Franz Schenk von Stauffenberg Bischof von Konstanz wegen Aufhebung der Exkommunikation Franz Ferdinand Mayers mit Universität mit der vö. Regierung wegen Sicherstellung von Universitäsfrüchten vor "Feindeshand"; Franciscus Joseph Mayer als Universitätsdelegierter in Wien an die Universität wegen Verhandlungen mit [] Schmidlin;
1 Bü.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:07 MESZ