Z 44, C 15 Nr. 70 (Benutzungsort: Dessau)
Registratursignatur: Oranienbaum, 1
Filmsignatur: 5181
Z 44 (Benutzungsort: Dessau) Abteilung Dessau
Abteilung Dessau >> C Innere Landesangelegenheiten >> C 15 Die Judenschaft >> C 15d Die Jüdische Gemeinde zu Wörlitz und Oranienbaum
1735 - 1794
Enthält: Anordnung zur pünktlichen Zahlung des Schutzgeldes. - Kauf eines Hauses zur Einrichtung einer Schule durch die Wörlitzer Judenschaft, 1747. - Verordnung des Fürsten Dietrich von Anhalt-Dessau an den Amtmann zur Aufstellung einer Liste der jüdischen Einwohner mit und ohne Schutzbrief. - Listen der in Wörlitz lebenden Juden von 1753 und 1754. - Bestimmungen Fürst Dietrichs von Anhalt-Dessau über die Behandlung der Juden, 1754. - Abnahme des Judeneids und Vergabe von Schutzbriefen. - Schutzbriefgesuche. - Gutachten der Judenvorsteher über die Schutzbriefantragsteller.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:27 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) (Tektonik)
- 03.02. Anhaltische Teilfürstentümer 1603 - 1848 (Tektonik)
- 03.02.02. Anhalt-Dessau (1603/06 - 1848) (Tektonik)
- Abteilung Dessau (Bestand)
- C Innere Landesangelegenheiten (Gliederung)
- C 15 Die Judenschaft (Gliederung)
- C 15d Die Jüdische Gemeinde zu Wörlitz und Oranienbaum (Gliederung)
Namensnennung - Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland