"Bürgermeister, Gericht und ganze Gemein des Marktfleckens Dörzbach" bekennen , vom Edeln Valentin Heinrich Rüden von Bödigkheim und Colleberg zu Eberstatt und Sündelzheim, mit Konsens des Georg Sigmund von Eyb, 1000 Gulden Fränkischer Landeswährung, je 15 Batzen oder 60 Kreuzer, und guten Reichsthaler pro 18 Batzen und den Dukaten pro 2 Gulden aufgenommen zu haben. Die Schuldner Verpflichten isch in jedem Herbst, statt der "jährlichen Pension und Abzins", dem Geldverleiher , seinen Erben oder dem rechtmäßigen Inhaber des Schuldbriefes, 3 1/2 Fuder Most (Dörzbacher Eych), zu liefern. Die Lieferung soll im Herbst 1629 beginnen und fortgesetzt werden bis das ganze Kapital abgelöst ist. Zu Unterpfand setzt die Gemeinde ihren noch unverpfändeten Wald, das Bahnholz genannt, von 300 Morgen. Auf Ansuchen der Schuldner hat Georg Sigmund von Eyb den Brief unterschrieben und sein Siegel angehängt
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"Bürgermeister, Gericht und ganze Gemein des Marktfleckens Dörzbach" bekennen , vom Edeln Valentin Heinrich Rüden von Bödigkheim und Colleberg zu Eberstatt und Sündelzheim, mit Konsens des Georg Sigmund von Eyb, 1000 Gulden Fränkischer Landeswährung, je 15 Batzen oder 60 Kreuzer, und guten Reichsthaler pro 18 Batzen und den Dukaten pro 2 Gulden aufgenommen zu haben. Die Schuldner Verpflichten isch in jedem Herbst, statt der "jährlichen Pension und Abzins", dem Geldverleiher , seinen Erben oder dem rechtmäßigen Inhaber des Schuldbriefes, 3 1/2 Fuder Most (Dörzbacher Eych), zu liefern. Die Lieferung soll im Herbst 1629 beginnen und fortgesetzt werden bis das ganze Kapital abgelöst ist. Zu Unterpfand setzt die Gemeinde ihren noch unverpfändeten Wald, das Bahnholz genannt, von 300 Morgen. Auf Ansuchen der Schuldner hat Georg Sigmund von Eyb den Brief unterschrieben und sein Siegel angehängt
Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Doe 1 U 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, GemA Doe 1 Bestand Dörzbach I
Bestand Dörzbach I >> 1. Urkunden
1629 (1629 Februar 22 (Cathedra Petri))
Urkunden
Schaden: Siegel abgerissen
Siegler: Georg Sigmund von Eyb
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Revers: Hauptobligation einer Gemein zu Dörzbach pro 1000 Gulden Capital. Gegen: dem Woledeln und Gestrengen Valentin Heinrich Rüden von Bödigkheim und Collenberg zu Eberstatt und Sundelzheim.
Siegler: Georg Sigmund von Eyb
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Revers: Hauptobligation einer Gemein zu Dörzbach pro 1000 Gulden Capital. Gegen: dem Woledeln und Gestrengen Valentin Heinrich Rüden von Bödigkheim und Collenberg zu Eberstatt und Sundelzheim.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:23 MEZ