Johannes Wolfskeel, Domherr zu Würzburg und Landrichter des Herzogtums zu Franken, beurkundet: Vor dem Landgericht haben der Abt Friedrich von Münster und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg den Hof Zum kleinen Rebstock in der Stadt Würzburg neben dem Hof Zum Schild und der Badestube Zu St. Agnes erklagt. Mit Urteil des Gerichts setzt der Landrichter das Kloster daher in den Besitz des Hofes und stellt ihm Schirmer. Der gegeben ist 1379 an dem nehsten montage nach dem Obersten tage. Aussteller: Landrichter des Herzogtums zu Franken. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Johannes Wolfskeel, Domherr zu Würzburg und Landrichter des Herzogtums zu Franken, beurkundet: Vor dem Landgericht haben der Abt Friedrich von Münster und der Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg den Hof Zum kleinen Rebstock in der Stadt Würzburg neben dem Hof Zum Schild und der Badestube Zu St. Agnes erklagt. Mit Urteil des Gerichts setzt der Landrichter das Kloster daher in den Besitz des Hofes und stellt ihm Schirmer. Der gegeben ist 1379 an dem nehsten montage nach dem Obersten tage. Aussteller: Landrichter des Herzogtums zu Franken. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 235
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 6906
Registratursignatur/AZ: W (15. Jh.); 133 (16. Jh.); R IX (18. Jh.); 60 (18. Jh.); F 5 x 20 (18. Jh.); anno 1379 / 29 (18. Jh.); L 2 D 2 N 26 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1379 Januar 10
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Landrichter mit dem Landgerichtssiegel; an Pergamentstreifen anhängend, gebrochen und stark besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 481 S. 140 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15., 16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 481 S. 140 f.
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (14./15., 16. u. 18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Wolfskeel, Johannes, Würzburg, Domherr und Landrichter
Wolfskeel, Eberhard
Münster, Friedrich von, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Münster, Johannes von
Hutten, Konrad von
Wenkheim, Heinrich von
Ostheim, Eberhard von
Bibra, Dietrich von
Fuchs, Dietrich
Greußing, Johannes
Waltershausen, Simon von
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Würzburg, Landrichter
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Hof, Zum kleinen Rebstock
Würzburg, Hof, Zum Schild
Würzburg, Badestube, Zu St. Agnes
Würzburg, Bischof
Würzburg, Schultheiß
Würzburg, Bürgerschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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