Urkunde 23
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5WV 021B Stift St. Goar Stift St. Goar
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28.10.1476
Regest: Vor Nicolaus Lairbecher, Unterschultheiß zu (Ober)-Wesel, Ludwig von Ottensteine, Nikolaus Pletz und Hansmann Eylant, Schöffen dem Gerichts daselbst, verkaufen die Eheleute Peter Morbecher von Nyedernberg (Niederberg) und Grede und Katherin Mays Peter und Kettergin ihre ehelichen Kinder dem Vikar der St. Jobannes-Bapt.-Vikarie im Stift zu Sant Gewere Mertin Becker 9 Gulden Münze der vier Kurfürsten bei Rhein Jahrzins, fällig auf St. Michelstag, für 160 rhein. Gulden und setzen als Unterpfand einen Weingarten an dem Hamburg, Anlieger oben Anton Donheber und unten Clais von Honren, ferner einen Weingarten in der Snelhelden, Anlieger oben Lorenzen Henne und unten Gretgin Hermans, ferner einen Weingarten daselbst, Anlieger oben Martin Ennen, unten Helgis Henne, ferner einen Weingarten im Dubenberg, Anlieger Lex Henne oben und Peter Emmeln enckeln unten, ferner einen Weingarten in der Moerbache, Anlieger oben Bechelman und unten Else Melgis, ferner einen Weinberg daselbst zwischen Grede Zinx. Es siegeln die Schöffen. Datum anno domini 1476 uff sant Symon und Juden tag apostolorum. Org. (deutsch) Perg. Geringe Siegelreste an Perg.-streifen.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ