Bestätigung des Grafenvereins der vier reichsgräflichen Kollegien, Bd. 1
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L 41 a, 1511
L 41 a Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium >> 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums >> 2.6. Reichsstände >> 2.6.89. Reichsgrafen
1699-1770
Enthaeltvermerke: 1699: Pläne zu einer Union der vier reichsgräflichen Kollegien 'Project einer gemeinsamen Grafen Notul und Verein unter sämtlichen vier reichsgräflichen Collegiis.' 'Project der Grafenunion.' 1722: 'Concertirtes Project einer gemeinsamen Grafen Notul und Verein unter sämtlichen vier Reichs Grafen Collegiis.' 1731: Weiterer Entwurf eines Grafenvereins 1739: Redaktionelle Änderungsvorschläge zum Vertrag über den Grafenverein 1740: Vorbereitung des Vertrages über den Grafenverein zur Ratifikation durch die Mitstände, Schwierigkeiten bei der Unterzeichnung durch die altfürstlichen Mitstände wegen deren unterschiedlicher Stimmrechtsansprüche. Festlegung der Reihenfolge für die Unterschriften. Bedenken des Herzogs v. Sachsen-Eisenach gegen eine Unterzeichnung der Grafenunion 1741: Weigerung König Georgs v. Großbritannien zur Mitunterzeichnung. Anmahnung der Beitragsrückstände bei den Mitständen. Unterschriftsverweigerung der Regierung zu Oldenburg 1743: Verhandlungen mit dem Kaiser und dem Reichshofrat über die gräflichen Wünsche und Beschwerden. Sehr hohe Taxgebühren für die kaiserliche Bestätigung der reichsgräflichen Privilegien 1744: Bereitschaft Kaiser Karls VII. als Inhaber der Grafschaft Mindelheim und Wiesensteig im schwäbischen Kreis zur Mitunterzeichnung der Grafenunion. Moderationsgesuch beim Kurfürsten v. Mainz wegen der hohen Taxen für die Privilegienbestätigung. Bedenken gegen eine Veröffentlichung der kaiserlichen Absicht zur Mitunterzeichnung der Grafenunion wegen der allgemeinen politischen Lage. Trotz Unterschriftsverweigerung der königlichen und altfürstlichen Mitstände erneuter Versuch einer beschleunigten Ratifikation der Grafenunion. Unkosten einer Versendung der Verträge 1745: Fehlende Gelder für die kaiserliche Bestätigung der Grafenunion. Energische Bemühungen des schwäbischen Grafenkollegiums zur Erlangung einer Ausfertigung der erfolgten kaiserlichen Bestätigung der Grafenunion vor der Neuwahl des Kaisers. Vorbereitung eines engeren Grafentags. Uneinigkeit über die Aufbringung der Taxgebühren. Verärgerung des wetterauischen Grafenkollegiums über das schwäbische Grafenkollegium - Befürchtungen wegen kaiserlicher Ungunst durch die nachträgliche Ausfertigung der Privilegien per estampille. Beschaffung der Gelder durch das schwäbische Grafenkollegium. Widerstand des wetterauischen Grafenkollegiums. Ausschreiben an die Mitstände: Kosten der auszulösenden Bestätigung - Form der Bestätigung 1747: Mahnung des schwäbischen Grafenkollegiums zur Bereitstellung der Gelder für die kaiserliche Bestätigung. Verknüpfung der Bestätigung mit der kaiserlichen Forderung nach einem Don gratuit. Kein neuer Vorstoß am kaiserlichen Hof trotz der Versuche des schwäbischen Grafenkollegiums 1749: Neuer Anstoß des schwäbischen Grafenkollegiums zur Bestätigung des Grafenvereins. Bedenken wegen des Don gratuit 1750: Ausschreiben an die Mitstände - Verbindung zum Zeremoniellstreit 1751: Verhandlungen des Grafen Ernst v. Montfort in Wien - angeblich gute Aussicht bei einem neuen Antrag aller vier Grafenkollegien in Wien. Befürchtung einer Privilegierung nur des schwäbischen Grafenkollegiums. Bedenken gegen die mögliche Bestätigung durch jeden neuen Kaiser. Behinderung des westfälischen Grafenkollegiums durch das Fehlen eines katholischen Kondirektors. Ausschreiben an die Mitstände bei gleichzeitiger Einladung zu einem Grafentag und zur Neuwahl eines katholischen Direktors sowie Vollmacht für Graf Ernst v. Montfort zu verbindlichen Verhandlungen in Wien 1756: Beförderung der Frage des Don gratuits und des Grafenvereins durch das schwäbische Grafenkollegium. Scheitern eines engeren Grafentags 1757: Uneinigkeit im wetterauischen Grafenkollegium - keine Aussicht auf Ratifizierung des Grafenvereins 1761: Während des Krieges keine Aussicht in der Grafenvereinssache - nötige Förderung einer besseren Gesinnung für die Reichsgrafen in Wien 1770: Beim Besuch des Kanzleidirektors Fischer in Wien Hinweis auf eine leicht erreichbare Bestätigung des Grafenvereins. Vorbehalte im wetterauischen und fränkischen Grafenkollegium
Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium
Sachakte
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archival tectonics)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Archival tectonics)
- 1.1.4. Außerlippische Bestände (Archival tectonics)
- Niederrheinisch-Westfälisches Grafenkollegium (Archival holding)
- 2. Auswärtige Beziehungen des Grafenkollegiums (Classification)
- 2.6. Reichsstände (Classification)
- 2.6.89. Reichsgrafen (Classification)