Herzog Georg [der Reiche] von Bayern [-Landshut] verleiht als derzeitiger Inhaber der Grafschaft Kirchberg [Oberkirchberg Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] dem Ulmer Bürger Ulrich Neithardt ("Neithart") die zwei Höfe zu Hard [Harthöfe Stadt Laupheim/Lkr. Biberach] bei Baustetten ("Bawsteten") [Lkr. Biberach]. Diese werden von Hanselmann Stetter und Peter Krämer ("Krawmer") bewirtschaftet.
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Herzog Georg [der Reiche] von Bayern [-Landshut] verleiht als derzeitiger Inhaber der Grafschaft Kirchberg [Oberkirchberg Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] dem Ulmer Bürger Ulrich Neithardt ("Neithart") die zwei Höfe zu Hard [Harthöfe Stadt Laupheim/Lkr. Biberach] bei Baustetten ("Bawsteten") [Lkr. Biberach]. Diese werden von Hanselmann Stetter und Peter Krämer ("Krawmer") bewirtschaftet.
E Schad Urkunden, 221
Lade 16, Nummer 1; E Schad Urkunden 1, Nr. 73
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 07. Grund- und Lehenbesitz >> 07.07. Harthöfe
1500 November 5.
Archivale
Ort: Landshut
Siegler: Herzog Georg von Bayern
Kanzleivermerke: No. 13 (18./19. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An Pergamentstreifen anhängend, rotes Wachs und leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.); 82 jare alt (16. Jh.)
Datum: Der geben ist zu Lanndshut am pfintztag nach Allerheyligen tag 1500
Siegler: Herzog Georg von Bayern
Kanzleivermerke: No. 13 (18./19. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: An Pergamentstreifen anhängend, rotes Wachs und leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.); 82 jare alt (16. Jh.)
Datum: Der geben ist zu Lanndshut am pfintztag nach Allerheyligen tag 1500
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International