Kaiser Ludwig IV. anerkennt seinem und Pfalzgraf Rudolfs Vicedom Engelhard von Hirschhorn und dessen Erben eine Schuld von 3.000 Pfund Heller, die dieser ihm auf seine Bitte und wegen der großen und dringenden Not des Reiches bereitwillig geliehen habe, und verpfändet dem Empfänger und dessen Erben für diese Summe seine und des Reiches Stadt Sinsheim mit der Vogtei über das dortige Kloster und allem Zubehör
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Kaiser Ludwig IV. anerkennt seinem und Pfalzgraf Rudolfs Vicedom Engelhard von Hirschhorn und dessen Erben eine Schuld von 3.000 Pfund Heller, die dieser ihm auf seine Bitte und wegen der großen und dringenden Not des Reiches bereitwillig geliehen habe, und verpfändet dem Empfänger und dessen Erben für diese Summe seine und des Reiches Stadt Sinsheim mit der Vogtei über das dortige Kloster und allem Zubehör
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, D Nr. 251
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, D Kaiser- und Königsurkunden 1200 bis 1518
Kaiser- und Königsurkunden 1200 bis 1518 >> Ludwig der Bayer >> 1331-1347
1344 März 31
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Nürnberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: RI 7,2, Nr. 324
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: RI 7,2, Nr. 324
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:08 MESZ
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