Testament der Witwe Wilbrant Schomaker, geb. Elisabeth Wiegel, früher Witwe Henrich Anxell vom 7. März 1676, verkündet am 19. Dezember 1678.
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B-Testa, II 46
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1676 - 1678
Enthält: Vermächtnisse erhalten 1. die Waisenkinder und Dominikaner (je ½ Molt Roggen, den Große-Ventrup in Handorf (Handrup) schuldet), 2. ihr Schwestersohn Henrich Wiegel, Zeller auf Wiegels Erbe im Ksp. Welste [Welte?], 3. Maria Frye, Witwe Borst, 4. ihr mödder Enneken Timmerman, Frau des Ketterman, gewesenen Schulmechers [?] an Lamberti, und deren Tochter Gertrud Ketterman, 5. Witwe Jobst Modersohn, 6. Witwe Friedrich Egbers, 7. Witwe Berndt Vesman, jetzt Frau Legger, 8. Enneke Reckfers, 9. ihre Schwester Katharina Wiegel, Witwe Rosengarden, 10. der Sohn 1. Ehe des zum Daell, 11. Katharina Meiners, Tochter des Henrich Meiners, ferner Rudolf und Wilbrant Meiners, 12. ihre Stieftochter Gertrud Schomaker, Frau Henrich Meiners (u. zwar eine Obligation von 25 Th. auf Bispinck zu Nünninck), - als Erben werden eingesetzt die 4 Kinder ihrer mödder Klara Hoppe und des Henrich Dieckhoff, nämlich Johan, Christoph, Katharina und Maria Dieckhoff. Zu Testamentsvollstreckern werden ernannt Hw. Walter Johan Hoppe und Notar Konrad Vetten. Zeugen: M. Berndt Vennekamp, Schuhmacher, u. Herman Bremer, Schneider. Von Rats wegen: Lic. Adolf Henrich zur Eick (Lütkestegge).
Archivale
Verweis: Vgl. B-Testa Nr. II, 942
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ