Schultheiß und Richter des Dorfs Jesingen urteilen in einem Holzrechtsstreit zwischen Ruff Buck und Ital Staymer. Letzterer legt einen Brief vom 12.3.1451 vor und erklärt, daß er gegen den Spruch des Dorfgerichts an das Hofgericht des Grafen Eberhard von Württemberg appelieren werde.*Siegler: Conrat Lutz, Vogt zu Tübingen
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C 90/U 5
prefix: C 90/U
C 90 Ortsarchiv Unterjesingen. Älterer Teil
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1478 Februar 26 {Donnerstag vor Laetare}, 1451 März 12 {Freitag vor St. Gertrud}
Enthält:
- 1451 März 12. (Freitag vor St. Gertrud). Claus Schnider, Vogt, Conrat Bruning und Wernher Lutz, beide Richter zu Tübingen, urteilen in einem Streit zwischen Abt Renhard von Bebenhausen und Ital, Henslin und Cunlin Staymer, Gebrüder zu Jesingen. Die Genannten sind Inhaber des Staymer Marschalkenhofs und des Riche Marschalkenhofs und sollen künftig 45 Morgen im Holzbühel zu ihrer Beholzung nutzen dürfen unbeschadet der herkömmlichen Holzrechte anderer Bürger.
Siegler: Vogt Schnider und die Richter Bruning und Lutz
- 1451 März 12. (Freitag vor St. Gertrud). Claus Schnider, Vogt, Conrat Bruning und Wernher Lutz, beide Richter zu Tübingen, urteilen in einem Streit zwischen Abt Renhard von Bebenhausen und Ital, Henslin und Cunlin Staymer, Gebrüder zu Jesingen. Die Genannten sind Inhaber des Staymer Marschalkenhofs und des Riche Marschalkenhofs und sollen künftig 45 Morgen im Holzbühel zu ihrer Beholzung nutzen dürfen unbeschadet der herkömmlichen Holzrechte anderer Bürger.
Siegler: Vogt Schnider und die Richter Bruning und Lutz
1 Pergamenturkunde
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:35 MESZ