Evangelische Kirchengemeinde Düsseldorf (Bestand)
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4KG 005
Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 4KG Kirchengemeinden >> 4KG 005 Düsseldorf
Bestandsbeschreibung: Im Herbst 2015 wurden die beiden im Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland vorhandenen Teilbestände der Ev. Gemeinde Düsseldorf im Zuge der Retrokonversion alter Findbücher für die Bereitstellung in Online-Archivportalen überarbeitet. Bei Bestand I handelt es sich um das Altarchiv der Ev. Gemeinde Düsseldorf, das erstmals bereits in den 1830er Jahren geordnet worden war. Die Überlieferung reicht -mit Ausnahme der Presbyteriumsprotokolle- kaum über 1870 hinaus, das jüngere Schriftgut ist Kriegsverlust geworden. Umgekehrt ist die Überlieferung für das 17. und 18. Jahrhundert ausgesprochen dicht und bietet für Belange der Düsseldorfer Stadtgeschichte wichtiges Material, zumal mit Blick auf die eingetretenen Verluste an älterem städtischen Schriftgut. Das Repertorium zum Bestand von 1951 wurde von Landeskirchenarchivar Walter Schmidt erstellt und unverändert in ActaPro übernommen. Die Urkunden wurden erstmals digital erfasst und mit laufenden Nummern versehen, was auch die Umnummerierung der folgenden Akten bedingte. Der von Pfarrer em. Paul Melzer in den Jahren 1963/1964 verzeichnete Bestand II lag bisher ebenfalls nur in analoger Form vor. Er wurde vollständig in ActaPro erfasst. Hier wurden diverse Korrekturen, vor allem betr. die Laufzeiten, vorgenommen. Außerdem wurde die sehr flache Verzeichnung an vielen Stellen um Enthält-Vermerke ergänzt. Die Verschnürungen mit Kordel wurden entfernt, da sie an Material und Aktendeckeln vielfach schon Beschädigungen hervorgerufen hatten. Dieser Teilbestand umfasst im Wesentlichen einen Zeitraum von 1943 bis 1950 und damit schwerpunktmäßig die späten Kriegsjahre des Zweiten Weltkriegs und den Umwandlungsprozess der ehemaligen großen Ev. Gemeinde Düsseldorf in sechs eigenständige Gemeinden in der Nachkriegszeit. Im Jahr 2005 wurde der Bestand, der bisher im Haus des Gesamtverbandes der evangelischen Kirchengemeinden in Düsseldorf gelagert worden war, durch dessen Vorstandsvorsitzenden Pfarrer Martin Tischler und Geschäftsführer Bernd Windorf, an das Archiv der Ev. Kirche im Rheinland abgegeben. Teil dieser Abgabe waren auch die Kirchenbücher der Reformierten Gemeinde Düsseldorf, der Lutherischen Gemeinde Düsseldorf sowie der unierten Gemeinde Düsseldorf von 1662 bis 1903. Die jüngeren Kirchenbücher, die im Wesentlichen bis zur Auflösung der Gemeinde im Jahr 1948 reichen (z.T. noch ein wenig darüber hinaus). folgten im Jahr 2019. Die Vorworte, die die ursprünglichen Bearbeiter der beiden Bestände ihren Findbüchern vorangestellt hatten, wurden mit den Beständen ebenfalls übernommen, auch wenn sich darin Informationen finden, die heute nicht mehr zutreffen (wie beispielsweise die Verwahrung des Bestandes II im Hause des Gesamtverbandes der evangelischen Kirchengemeinden in Düsseldorf).
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET