Ermittlungsverfahren gegen Dr. Richard Schulze (*20.09.1898, +24.12.1969) u.a. wegen der Beihilfe zum Mord an 50 Offizieren der Royal Air Force, die im März 1944 aus dem Kriegsgefangenenlager "Stalag Luft III" in Sagan (Schlesien) ausgebrochen waren
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B Rep. 057-01 Nr. 101
Registratursignatur: B Rep. 057-01 Nr. 1 Js 10/65 (RSHA)
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA
B Rep. 057-01 Generalstaatsanwaltschaft bei dem Kammergericht - Arbeitsgruppe RSHA >> 04. Sachkomplex "Sonderbehandlung von Kriegsgefangenen" >> 04.03. Ermittlungsverfahren gegen Dr. Richard Schulze wegen der Ermordung von 50 entflohenen englischen Kriegsgefangenen aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag Luft III in Sagan [1 Js 10/65 (RSHA)]
(1947) [1966]
Enthält u.a.: Dokumente aus dem britischen Militärgerichtsverfahren JAG 288 gegen Max Wielen u.a. wegen der Ermordung von britischen Offizieren aus dem Kriegsgefangenenlager in Sagan.- Protokolle 13. bis 24. Verhandlungstag.- Vernehmung Erwin Wieczorek, Walter Breithaupt, Alfred Schimmel, Walter Herberg.
Archivale
Band: Bd. 6
in Englisch
Breithaupt, Walter
Herberg, Walter
Schimmel, Alfred
Wieczorek, Erwin
Wielen, Max
Kriegsgefangenenlager
Military Gouvernment Court - Hamburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:08 MEZ
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- 04. Sachkomplex "Sonderbehandlung von Kriegsgefangenen" (Gliederung)
- 04.03. Ermittlungsverfahren gegen Dr. Richard Schulze wegen der Ermordung von 50 entflohenen englischen Kriegsgefangenen aus dem Kriegsgefangenenlager Stalag Luft III in Sagan [1 Js 10/65 (RSHA)] (Gliederung)