Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Christoph Giesser, Hofkastner zu Amberg, drei Güter in Fünfeichen, die gegenwärtig als ein Hof bewirtschaftet werden, mit aller Zugehörung, namentlich dem "Aichperg", dem "Hirßpuhel" und anderen Waldungen, zu rechtem Lehen. Die drei Güter befinden sich neben den beiden anderen Gütern, die Giesser von Herzog Albrecht von München bzw. vom Abt von Ensdorf zu Lehen empfangen hat, innerhalb der Gemarkung von Fünfeichen, deren Grenzverlauf näher beschrieben wird. Die drei Güter haben jährlich an den Kasten in Amberg je 20 Regensburger Pfennig und 30 Eier zu liefern. Giesser und seine Lehenserben sollen Philipp und seinen Erben als Pfalzgrafen und Kurfürsten dienen, ihnen gehorsam, treu und hold sein, sie vor Schaden warnen und ihren Nutzen und ihr Bestes fördern sowie alles das tun, was Mannen ihrem Herrn schuldig und nach Recht und Gewohnheit zu tun verpflichtet sind, was Giesser bereits gelobt und geschworen hat.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Christoph Giesser, Hofkastner zu Amberg, drei Güter in Fünfeichen, die gegenwärtig als ein Hof bewirtschaftet werden, mit aller Zugehörung, namentlich dem "Aichperg", dem "Hirßpuhel" und anderen Waldungen, zu rechtem Lehen. Die drei Güter befinden sich neben den beiden anderen Gütern, die Giesser von Herzog Albrecht von München bzw. vom Abt von Ensdorf zu Lehen empfangen hat, innerhalb der Gemarkung von Fünfeichen, deren Grenzverlauf näher beschrieben wird. Die drei Güter haben jährlich an den Kasten in Amberg je 20 Regensburger Pfennig und 30 Eier zu liefern. Giesser und seine Lehenserben sollen Philipp und seinen Erben als Pfalzgrafen und Kurfürsten dienen, ihnen gehorsam, treu und hold sein, sie vor Schaden warnen und ihren Nutzen und ihr Bestes fördern sowie alles das tun, was Mannen ihrem Herrn schuldig und nach Recht und Gewohnheit zu tun verpflichtet sind, was Giesser bereits gelobt und geschworen hat.
StAAm, Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden 72
BayHStA, GU Amberg 84; Oberpfalz Urkunden 72
Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden
Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden >> Kurpfalz und Pfalz-Neuburg, Pfalz-Sulzbach und Rothenfels
22.05.1477
regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Christoph Giesser, Hofkastner zu Amberg, drei Güter in Fünfeichen, die gegenwärtig als ein Hof bewirtschaftet werden, mit aller Zugehörung, namentlich dem "Aichperg", dem "Hirßpuhel" und anderen Waldungen, zu rechtem Lehen. Die drei Güter befinden sich neben den beiden anderen Gütern, die Giesser von Herzog Albrecht von München bzw. vom Abt von Ensdorf zu Lehen empfangen hat, innerhalb der Gemarkung von Fünfeichen, deren Grenzverlauf näher beschrieben wird. Die drei Güter haben jährlich an den Kasten in Amberg je 20 Regensburger Pfennig und 30 Eier zu liefern. Giesser und seine Lehenserben sollen Philipp und seinen Erben als Pfalzgrafen und Kurfürsten dienen, ihnen gehorsam, treu und hold sein, sie vor Schaden warnen und ihren Nutzen und ihr Bestes fördern sowie alles das tun, was Mannen ihrem Herrn schuldig und nach Recht und Gewohnheit zu tun verpflichtet sind, was Giesser bereits gelobt und geschworen hat.
siegler: S = A
siegler: S = A
1 Doppelblatt 33 x 22 cm
Pap.
Urkunden
Deutsch
Überlieferung: Abschrift
Ausstellungsort: Amberg
Vermerke: Rückvermerke, u.a.: Num. 72. Carl. 5
Registrata-Vermerk
Ist Wolffen Medler durch Crist. Giessern seinen kindern vberantwort worden zu ersehen dauon eine copei geschriben am donerstag nach Alexii anno 27 vnd ist das original nit bei disen briefen.
Originaldatierung: Datum Amberg vff danerstag nach dem sontag exaudi ...
Medium: A = Analoges Archivale
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Christoph Giesser, Hofkastner zu Amberg, drei Güter in Fünfeichen, die gegenwärtig als ein Hof bewirtschaftet werden, mit aller Zugehörung, namentlich dem "Aichperg", dem "Hirßpuhel" und anderen Waldungen, zu rechtem Lehen. Die drei Güter befinden sich neben den beiden anderen Gütern, die Giesser von Herzog Albrecht von München bzw. vom Abt von Ensdorf zu Lehen empfangen hat, innerhalb der Gemarkung von Fünfeichen, deren Grenzverlauf näher beschrieben wird. Die drei Güter haben jährlich an den Kasten in Amberg je 20 Regensburger Pfennig und 30 Eier zu liefern. Giesser und seine Lehenserben sollen Philipp und seinen Erben als Pfalzgrafen und Kurfürsten dienen, ihnen gehorsam, treu und hold sein, sie vor Schaden warnen und ihren Nutzen und ihr Bestes fördern sowie alles das tun, was Mannen ihrem Herrn schuldig und nach Recht und Gewohnheit zu tun verpflichtet sind, was Giesser bereits gelobt und geschworen hat.
Siegler: S = A
Maße: 1 Doppelblatt 33 x 22 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Ausstellungsort: Amberg
Vermerke: Rückvermerke, u.a.: Num. 72. Carl. 5
Registrata-Vermerk
Ist Wolffen Medler durch Crist. Giessern seinen kindern vberantwort worden zu ersehen dauon eine copei geschriben am donerstag nach Alexii anno 27 vnd ist das original nit bei disen briefen.
Originaldatierung: Datum Amberg vff danerstag nach dem sontag exaudi ...
Medium: A = Analoges Archivale
Regest: Kurfürst Philipp von der Pfalz verleiht Christoph Giesser, Hofkastner zu Amberg, drei Güter in Fünfeichen, die gegenwärtig als ein Hof bewirtschaftet werden, mit aller Zugehörung, namentlich dem "Aichperg", dem "Hirßpuhel" und anderen Waldungen, zu rechtem Lehen. Die drei Güter befinden sich neben den beiden anderen Gütern, die Giesser von Herzog Albrecht von München bzw. vom Abt von Ensdorf zu Lehen empfangen hat, innerhalb der Gemarkung von Fünfeichen, deren Grenzverlauf näher beschrieben wird. Die drei Güter haben jährlich an den Kasten in Amberg je 20 Regensburger Pfennig und 30 Eier zu liefern. Giesser und seine Lehenserben sollen Philipp und seinen Erben als Pfalzgrafen und Kurfürsten dienen, ihnen gehorsam, treu und hold sein, sie vor Schaden warnen und ihren Nutzen und ihr Bestes fördern sowie alles das tun, was Mannen ihrem Herrn schuldig und nach Recht und Gewohnheit zu tun verpflichtet sind, was Giesser bereits gelobt und geschworen hat.
Siegler: S = A
Maße: 1 Doppelblatt 33 x 22 cm
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Albrecht IV., Bayern-München, Herzog
Giesser, Christoph, Hofkastner zu Amberg
Philipp, Pfalz, Kurfürst
Ensdorf (Lkr. Amberg-Sulzbach)
Fünfeichen (Eichlhof, Stadt Burglengenfeld, Lkr. Schwandorf)
Amberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:04 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- 1. Mittelbehörden (Tektonik)
- Regierungsarchiv (I.A.1.101-169) (Tektonik)
- Fürstentum Obere Pfalz, Regierung Urkunden (Bestand)
- Kurpfalz und Pfalz-Neuburg, Pfalz-Sulzbach und Rothenfels (Gliederung)
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