Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schreinermeister Johann Markus Junghans und der ledigen Walburga Keidel von Geislingen [a. d. Steige/Lkr. Göppingen]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Haimer die Tochter Margarete. Der Vertrag wird im Beisein des Chirurgen Johann Gottlieb Fischer und des Säcklermeisters Georg Michael Vogelwaid als Pfleger der Tochter des Bräutigams sowie des Oberstubenwirts [abgegangene Trinkstube der Patrizier, sogenannte Obere Stube, Bereich Neue Straße 85] Gottfried Jonathan Stückle als Beistand der Braut geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Schreinermeister Johann Markus Junghans und der ledigen Walburga Keidel von Geislingen [a. d. Steige/Lkr. Göppingen]. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Anna geborene Haimer die Tochter Margarete. Der Vertrag wird im Beisein des Chirurgen Johann Gottlieb Fischer und des Säcklermeisters Georg Michael Vogelwaid als Pfleger der Tochter des Bräutigams sowie des Oberstubenwirts [abgegangene Trinkstube der Patrizier, sogenannte Obere Stube, Bereich Neue Straße 85] Gottfried Jonathan Stückle als Beistand der Braut geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 303
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1808 Oktober 20.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Markus Junghans und Walburga Keidel von Geislingen
Siegler: Das königlich baierische Stadtgericht in Ulm mit dem größeren Stadtgerichtssiegel
Kanzleivermerke: No. 105 (19. Jh.); N. 264 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe und Taxvermerk (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 17. Januar 1809
Datum: So geschehen Ulm, den 20. octobris 1808.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann Markus Junghans und Walburga Keidel von Geislingen
Siegler: Das königlich baierische Stadtgericht in Ulm mit dem größeren Stadtgerichtssiegel
Kanzleivermerke: No. 105 (19. Jh.); N. 264 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe und Taxvermerk (19. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den vom Bräutigam in die Ehe gebrachten Besitz vom 17. Januar 1809
Datum: So geschehen Ulm, den 20. octobris 1808.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International