Gerichtsbarkeit in dem verpfändeten Amt Peckelsheim
Vollständigen Titel anzeigen
XIII/ 36
B 402 Fürstbistum Paderborn, Kanzlei
Fürstbistum Paderborn, Kanzlei >> 13. Jurisdiktionalia >> 13.2. Ausübung der Justiz (chronologisch geordnet)
(1379,1394)1659-1733
Enthaeltvermerke: 1659-1668 Protokoll wegen der Pfandschaft Peckelsheim der von Twiste. 1666 Rechte des Amtshauses Peckelsheim. 1667/68 Beschwerden Johann Friedrichs von Twiste, Vormund der von Spiegel zu Peckelsheim, über die Beamten zu Dringenberg. 1731-1733 Protokoll des Geheimen Rats in Sachen von Spiegel zu Peckelsheim und von Gaugreben gegen das Oberamt Dringenberg wegen Behinderung der Jurisdiktion mit Anlagen. 1379 Pfandbrief Bischof Heinrichs von Paderborn über ein Viertel von Burg und Stadt Peckelsheim für Gerd Spiegel. 1394 Pfandbrief Bischof Johanns von Paderborn über ein Viertel von Burg und Stadt Peckelsheim für Gerd Spiegel. 1732 Protokoll des Oberamts Dringenberg inb Sachen Henrich Becker zu Peckelsheim gegen Notar Nymohius und den Jzden Leiffmann Simon. 1733 Vollmacht Franz Wilhelms von Spiegel (Druck). Urteil.
Bestände vor 1815
Sachakte
Twiste
Spiegel;
Peckelsheim
Dringenberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.1. Verwaltung, Justiz, Landstände (Tektonik)
- Fürstbistum Paderborn, Kanzlei (Bestand)
- 13. Jurisdiktionalia (Gliederung)
- 13.2. Ausübung der Justiz (chronologisch geordnet) (Gliederung)