J.H. von Altenbockum an von Pelden gnt. Cloudt, Drost zu Moers: Er sei nach wie vor gefan­gen, der Gouverneur de St. Andre habe aus Lippstadt mitgeteilt, daß sein General, der Vicomte de Turenne, 1000 Rhtlr. hinterlassen habe, die aber für seine Auslösung nicht reichen, er benö­tige 1500 Rhtlr. Da seine Armee jetzt weit weg sei, wende er sich an von Pelden gnt. Cloudt, um für ihn bei St. Andre wegen seiner Freilassung einzutreten. Dem Kommandanten am Ort, Oberstleutnant von Plönen, wurde von Herrn Castel Rodrigo in Brüssel Befehl erteilt, ihn so, wie seinen Widerpart, den Rittmeister aus Frankenthal, der von "unserer" Armee gefangen wur­de, zu behandeln. Der andere sei aber inzwischen gegen Ranzion frei, seine Bewacher wollten aber für ihn 1000 fl. wie für einen Rittmeister der Generalstaaten haben, der Rittmeister aus Frankenthal aber gibt nicht mehr als 200 Rhtlr. 1646 Dezember 2. Geldern (?)

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