Die ehemals von Heinrich von Holzheim an den 1527 Belehnten verkauften Lehngüter, nämlich: 1.) die Kemenate zu Schwarzenhasel [Stadtteil von Roten...
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Urk. 14, 13228
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Trott, Nr. 1
A I u, von Trott sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe T >> Tr-Tw >> Trott, von >> 1700-1849
1728 September 07
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die ehemals von Heinrich von Holzheim an den 1527 Belehnten verkauften Lehngüter, nämlich: 1.) die Kemenate zu Schwarzenhasel [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Holz, Feld, Äcker, Wiesen und mit ihrem Zubehör; 2.) das Dorf Lumerode [Wüstung auf der Gemarkung Eubach, Gem. Morschen, Schwalm-Eder-Kr.] und die dortigen Güter mit Diensten, Zinsen und Gülten, Ausfahrt und Einfahrt; 3.) ein Berg zwischen den zwei (Anleymen); 4.) ein Vorwerk zu Niederellenbach [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 5.) eine Hufe Land zu Niederellenbach mit ihrem Zubehör; 6.) ein freies Vorwerk zu Baumbach [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 7.) der Zehnt zu Schwarzenhasel; 8.) der Zehnt vor der Neustadt zu Rotenburg [Rotenburg an der Fulda, Stadt, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], wovon die von Boyneburg ein Viertel in Pfandschaft haben; 9.) drei Teile des Dorfes Ersrode [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Holz, Feld, Wasser und Weide; 10.) das Kirchlehen zu Ersrode, das die von Alnhausen mit den Trott zu Lehen haben; 11.) Malkus [Wüstung auf der Gemarkung Hainrode, Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und Dithers [Wüstung auf der Gemarkung Ersrode, Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] mit Holz, Feld, Gericht und Recht; 12.) drei Viertel an dem Zehnt zu Hainrode [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 13.) die Mühle zu Niedergude [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 14.) vier fuldische Hufen zu Licherode [Ortsteil der Gem. Alheim, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und Hochhausen [Wüstung, Lage unbekannt]; 15.) vier Acker Land zu Braach [Stadtteil von Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]; 16.) anderthalb Hufen Land zu Breitenbach [vielleicht Breitenbach, Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] [?]; 17.) das Kirchlehen zu Hasel [Schwarzenhasel]; 18.) das Dorf Guttels [heute Hof auf der Gemarkung der Stadt Rotenburg an der Fulda, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Cornelius Knobel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Cornelius Knobel
Belehnte/r: Georg Melchior Trott zu Treffurt, Sohn des verstorbenen Ernst Friedrich Trott, und sein Bruder Heinrich Adolf, wie auch Johann Wilhelm Trott, Sohn des verstorbenen Konrad Werner Trott, sowie anstatt der Söhne des verstorbenen Friedrich Wilhelm Trott, Ernst Heinrich August, Christian Rudolf und Friedrich Trott, deren Mutter Elisabeth Eleonore, geborene von Creuzburg, als Vormund
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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