Testament des Bäckers Burchardt Wennemar (Rotenburg), vom 18. Juni 1657, verkündet am 6. Juli 1657.
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B-Testa, II 526
B-Testa Testamente
Testamente >> 1600-1699
1657
Enthält: Als Erbin wird eingesetzt seine Frau Christine Uphoves. Vermächtnisse erhalten: 1. sein Vetter Herman Isfordingk, Pastor zu Olfen, 2. Oger [?] Wegman, Kaplan an Überwasser, 3. Theodor zur Heggen, Kaplan an Ludgeri, 4. seine Halbschwester Elisabeth Wennemar, Witwe Bochholt, und deren 3 Kinder, 5. sein Vetter und Vormund M. Walter zur Heiden, dessen Kinder Johan, Berndt, Walter und Gertrud zur Heiden und dessen Tochtermann M. Herman Wiggerman, 6. sein Vetter Henrich Loising zu Nienberge, 7. sein Vetter Melchior Waterbecke auf Tinnen, 8. Niklas Hoikenkamp im Armenhaus auf dem Honekamp und dessen Schwester Jf. Katharina Hoikenkamp im Kloster Dülmen, 9. Martha Hoikenkamp, Frau Meister Berndt Wermeling, 10. sein Pate Borchard, Sohn des Johan Conerding, 11. sein Pate Burchard Sprakell, 12. sein Pate Burchard Broyelman zu Albachten, N. zum Busche, Witwe des Totengräbers zu Ludgeri, 13. seine Mutter Elisabeth Ostenvelde, jetzt Witwe Hoikenkamp. Zeugen: Henrich Selcking, Schmiedemeister, u. Christoffer Wermeling, Schustermeister. Von Rats wegen: Johan Heerde.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:28 MEZ