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Angelegenheiten des Eisenhammers zu Buschhütten
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 23. Bergwerke, Hütten und Hämmer >> 23.2. Spezialia (nach den Hütten alphabetisch geordnet)
1570-1571, 1717-1721
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Streit zwischen Franz Bosch auf Buschhütten und der Massenbläser und Hammerschmiede im Amt Siegen wegen Zuwiderhandlungen gegen den Churbrief bzw. Ausübung des Handwerks außerhalb des Landes (1570-1571); Gesuch des Lieutenants Conrad Henrich Zimmermann um Erteilung der Bruderschaft als Reidemeister auf dem Buschhüttener Hammertag (1717); Gesuch des Johannes Müncker als Spezialmandatar des Freiherrn von Meschede zu Langenau um Empfahung (Empfang) der Hammerschmiedebruderschaft (1717); Supplik des Johann Adolph Freiherrn von Hörde um Bestätigung eines Kontrakts mit den Hammerschmieden zu Buschhütten (1721). Korrespondenten u.a.: Franz Bosch auf Buschhütten, Heinrich von Holdinghausen zu Holdinghausen, Lieutenants Conrad Henrich Zimmermann, Johannes Müncker, Johann Adolph Freiherr von Hörde (Langenau).
16 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.