Revers über die Seelstiftung des Landgrafen Heinrich an das Barfüßerkloster in Marburg
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Urk. 13, 5462
A I t 1480 April 24
Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t]
Generalrepertorium [ehemals: Urkunden A I t] >> Betreffe R >> 1 Ra-Re >> 1.10 Reddehausen (Gem. Cölbe, Lkr. Marburg-Biedenkopf)
1480 April 24
Ausfertigung, Pergament (beschädigt, aufgezogen), Siegel (beschädigt).
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Bruder Johannes Spenner, Guardian, Bruder Hermann Eisenhausen, Lesemeister, und die Väter und Brüder des Klosters und Konvents des Barfüßerordens zu Marburg beurkunden, dass Landgraf Heinrich von Hessen ihnen für seiner verstorbenen Eltern, sein, seiner Erben und aller Gläubigen Seelenheil alle seine Gerechtigkeiten und seinen Teil an dem Medem und Medemland zu Reddehausen, das vormals durch etliche Männer in dem Zehntbereich daselbst abgegangen worden war, gegeben hat. Dafür sollen sie für seiner Eltern und Erben und aller Gläubigen Seelenheil zur Vigilienzeit beten und insbesondere ewiglich nach jedem Hochamt Gott und die Jungfrau Maria für sie bitten. Sie geloben, das zu halten. Die Urkunde des Landgrafen ist inseriert. Siegel der Aussteller mit dem Konventsiegel.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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