Verband für soziale Kultur und Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohl) (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BArch R 8050
call number: R 8050
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Organisationen, Verbände und Wirtschaftsunternehmen >> Soziales, Gesundheit, Sport
1879-1913
Geschichte des Bestandsbildners: Am 20. Mai 1880 als "Verband katholischer Industrieller und Arbeiterfreunde" konstituierte katholisch-konfessionelle Unternehmervereinigung mit Sitz in Mönchengladbach; 1905 Umbenennung in "Verband für soziale Kultur und Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohl)"; Zweck war neben sozialer Fürsorge die Unterstützung der Gründung katholischer Arbeitervereine in Konkurrenz zur Sozialdemokratie; Selbstauflösung 1928.
Bestandsbeschreibung: Am 20. Mai 1880 als "Verband katholischer Industrieeller und Arbeiterfreunde" konstituierte katholisch-konfessionelle Unternehmervereinigung mit Sitz in Mönchengladbach; 1905 Umbenennung in "Verband für soziale Kultur und Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohl)"; Zweck war neben sozialer Fürsorge die Unterstützung der Gründung katholischer Arbeitervereine in Konkurrenz zur Sozialdemokratie; Selbstauflösung 1928.
Erschließungszustand: Findbuch (2005), Online-Findbuch (2005)
Zitierweise: BArch R 8050/...
Bestandsbeschreibung: Am 20. Mai 1880 als "Verband katholischer Industrieeller und Arbeiterfreunde" konstituierte katholisch-konfessionelle Unternehmervereinigung mit Sitz in Mönchengladbach; 1905 Umbenennung in "Verband für soziale Kultur und Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohl)"; Zweck war neben sozialer Fürsorge die Unterstützung der Gründung katholischer Arbeitervereine in Konkurrenz zur Sozialdemokratie; Selbstauflösung 1928.
Erschließungszustand: Findbuch (2005), Online-Findbuch (2005)
Zitierweise: BArch R 8050/...
Verband für soziale Kultur und Wohlfahrtspflege (Arbeiterwohl), 1880-1928
6 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: Arbeiterwohl. Organ des Verbandes katholischer Industrieller und Arbeiterfreunde. Köln 1881-1904.
Literatur: Grosinski, Klaus, Vesper, Roman: Arbeiterwohl, Verband katholischer Industrieller und Arbeiterfreunde, in: Lexikon zur Parteiengeschichte 1789-1945, hrsg. von Dieter Fricke, 4 Bände, Leipzig 1983-1986, Bd. 1, Sp. 94-101.
Löhr, Wolfgang: "Arbeiterwohl" Verband katholischer Industrieeller und Arbeiterfreunde. Mitglieder und Mitgliederstruktur des Vereins 1888, in: Rheinische Vierteljahresblätter, 1977, S. 103-107.
Literatur: Grosinski, Klaus, Vesper, Roman: Arbeiterwohl, Verband katholischer Industrieller und Arbeiterfreunde, in: Lexikon zur Parteiengeschichte 1789-1945, hrsg. von Dieter Fricke, 4 Bände, Leipzig 1983-1986, Bd. 1, Sp. 94-101.
Löhr, Wolfgang: "Arbeiterwohl" Verband katholischer Industrieeller und Arbeiterfreunde. Mitglieder und Mitgliederstruktur des Vereins 1888, in: Rheinische Vierteljahresblätter, 1977, S. 103-107.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ