(Theodericus Becker, Dekan, und das Kapitel der Nikolaikirche zu Stendal)
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U 21 II 1, Nr. 366 (Benutzungsort: Magdeburg)
Rep. U 21, IV Domstift Stendal, Nr. 366
U 21 II 1 (Benutzungsort: Magdeburg) Domstift Stendal
Domstift Stendal
1435 Aug. 19
Urkunden
Inhalt: Dekan Theodericus Becker und das Kapitel der Nikolaikirche zu Stendal beurkunden, daß der berstorbene Dekan Theodericus de Angeren in ihrer Kirche einen Altar für den heiligen Mauritius und seine Genossen, eingeschlossen den heiligen Clemens und die 10 000 Jungfrauen, sowie einen Altar für die heilige Barbara, Margaretha und Dorothea gestiftet und mit Hebungen von den folgenden Höfen ausgestattet hat: aus Klein Schwechten von Nikolaus de Claden, aus Rochau von Heyne Michaelis, aus Polkau von Coppe Besseman, Berndt van Polkow, Role Uchtenhagen, Ffrancke, Jacob Albrechts und Gladegow, aus Schinne von Scepelitze, Mower Scultetus, Latecate, Claus Mertens, Woldenhagen, aus Gohre von Jacob Belkow, aus Ostinsel von Laurentze Schulte, aus Bindefelde von Heyne Suppeling, Slickman, Hans Bellinge, Hans Philipp, Hans Auen, aus Langensalzwedel von Coppe Cruger, aus Ostheeren von Drewes Groppeleve, aus Dalem von Cone Molre, Helwich Huselittes, Hans Helwich, Claus Pawels, aus Bellingen von Cone Sten, Knop, Tile Mouwer, aus Döbbelin von Tile Garlippe, Hans Steffens, Roxtze. Zu Vikaren werden bestimmt Albertus Dessow und Hinricus Bruggen.
Datumszitat: 1435 <feria sexta ante festum sancti Bartholomei apostoli>
Ort: Stendal
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Perg.
Edition/Regest: Druck: Riedel A V, S. 205 ff.
Datumszitat: 1435 <feria sexta ante festum sancti Bartholomei apostoli>
Ort: Stendal
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Perg.
Edition/Regest: Druck: Riedel A V, S. 205 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:19 MESZ