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Hofgüter und Höfe des Stifts Essen: Breisig, Niederlützingen und Gönnersdorf [alle Kreis Ahrweiler] (Abschriften von Urkunden und Akten)
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Enthaeltvermerke: Enthält v.a.: Verzeichnis der zum Zehnthof Breisig gehörigen Ländereien, 1595; Verzeichnis der zum Hof Niederlützingen [heute Brohl-Lützing] gehörigen Ländereien, 1595; Verzeichnis der zum Hof Gönndersdorf [bei Bad Breisig] gehörigen Ländereien, 1595; Verzeichnis der zum Zehnthof Breisig gehörigen Ländereien, (1550); Einkünfte der Herrn von Helmershausen zu Königswinter, (1461, 1468, 1569); Vergleich zwischen dem Kollegiatstift S. Florinus zu Koblenz und dem Stift Essen wegen des Besitzes und der Zehntrechte des Stifts Essen in Breisig, Lützing und Gönndersdorf (1311); Vertrag zwischen dem Stift Essen und dem Kollegiatstift S. Florinus wegen der Pfarrkollation in Breisig, (1617); Reverse wegen Ernennung zum Schultheiß bzw. Schulten von Breisig durch das Stift Essen, (1359, 1361, 1373, 1374, 1386, 1416); Ernennungen zum Amtmann des Amtes Breisig durch das Stift Essen sowie Reverse, (1433, 1442, 1456, 1468, 1485, 1563); Kaiser Wenzel befiehlt dem Grafen Wilhelm von Berg, den Besitz des Stifts Essen in Breisig nicht zu besteuern, (1380); Urkunden der Stadt Andernach über das Bürgerrecht der Einwohner von Breisig in Andernach, (1363, 1368); Kaiser Karl IV. bewilligt Breisig einen Wochenmarkt, (1374); Vergleiche zwischen dem Stift Essen und dem Herzog von Jülich wegen Breisig, (1380, 1608, 1629, 1655, 1747); Gerichtsordnung des Stifts Essen für Breisig, (1474); Zeugnis der Stadt Linz über die Lasten der in der Stadt wohnenden Juden (Wachdienst, Einquartierung, Steuern, Dienste), 1665; Kirchenverordnung des Stifts Essen, (1628); Weistum des Landes Breisig, (1442, 1580, 1581); Ansprüche des Erzbischofs von Köln als Vogt zu Breisig an das Stift Essen, (1439); Korrespondenz zwischen dem Stift Essen und dem Herzog von Jülich wegen der protestantischen Religionsausübung in Breisig, (1571, 1584); König Zwentibold überträgt dem Stift Essen verschiedene Güter, (898)
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
von
Berg,
Karl IV., Kaiser
Wenzel, Kaiser
Zwentibold, König
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.