Die Nachbarn der Honschaft Stenden leihen sich am 11. Mai 1643 vor dem Notar Arnoldt Neimans Geld von Laurens de Grand-Vilier, Oberst Leutnant vom Regiment Deutscher Fußknechte im Dienste der hl. Magd und Jungfrau (Duitse Footknechten in dienste van sijne Magt ende Joffrouwe) und seiner Ehefrau Susanna de Coxie um damit ihre Schulden bei Oberst Leutnant Bodberghen zu bezahlen. Als Sicherheit bieten die Eheleute Peter und Geritgen Hoibbers, Henrick und Anna Willems, Peter und Teij Schroers, Derrick und Trintgen Wolffs, Teijes und Geritgen Brassen und Dries und Elsken Siutmans ihre vererbare Habe (alle oir erff ende erffschap) als Unterpfand.
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Die Nachbarn der Honschaft Stenden leihen sich am 11. Mai 1643 vor dem Notar Arnoldt Neimans Geld von Laurens de Grand-Vilier, Oberst Leutnant vom Regiment Deutscher Fußknechte im Dienste der hl. Magd und Jungfrau (Duitse Footknechten in dienste van sijne Magt ende Joffrouwe) und seiner Ehefrau Susanna de Coxie um damit ihre Schulden bei Oberst Leutnant Bodberghen zu bezahlen. Als Sicherheit bieten die Eheleute Peter und Geritgen Hoibbers, Henrick und Anna Willems, Peter und Teij Schroers, Derrick und Trintgen Wolffs, Teijes und Geritgen Brassen und Dries und Elsken Siutmans ihre vererbare Habe (alle oir erff ende erffschap) als Unterpfand.
KA Kle D4, 8
D04 - Stenden (Honschaft / Gemeinde)
D04 - Stenden (Honschaft / Gemeinde)
1643
Archivale
Neimans, Arnoldt, Notar
Grand-Vilier, Laurens de, Oberster Leutnant vom Regiment Deutscher Fußknechte im Dienste der hl. Magd und Jungfrau
Coxie, Susanna de
Bodberghen, Oberst, Leutnant
Hoibbers, Peter
Hoibbers, Geritgen
Willems, Henrick
Willems, Anna
Schroers, Peter
Schroers
Teij
Wolffs, Derrick
Wolffs, Trintgen
Brassen, Teijes
Brassen, Geritgen
Siutmans, Dries
Siutmans, Elsken
Stenden
Schuldverschreibung
Regiment Deutsche Fußknechte im Dienste der hl. Magd und Jungfrau
Deutsche Fußknechte im Dienste der hl. Magd und Jungfrau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:42 MEZ