Zum Streitgegenstand des Jurisdiktionsprozesses vgl. RKG 1264 (C 976/2214); hier Appellation von einem Pönal- und Deklaratorialurteil der 2. Instanz vom 23. Nov. 1613. Zum Anlaß des Streits ist hinzuzufügen, daß Jakob Passet 1607 an der 1. Instanz die Einräumung der verpfändeten Güter seines Schuldners Johann Buiß d. Ä. erwirkt hatte, dann aber von den übrigen Gläubigern des Johann Buiß d. Ä., darunter etlichen von Hattlingen, vor allem aber von Johann (von) Merckenich, dem Johann Buiß 1592 Königstaler schuldete, an der 1. Instanz verklagt worden ist.
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Zum Streitgegenstand des Jurisdiktionsprozesses vgl. RKG 1264 (C 976/2214); hier Appellation von einem Pönal- und Deklaratorialurteil der 2. Instanz vom 23. Nov. 1613. Zum Anlaß des Streits ist hinzuzufügen, daß Jakob Passet 1607 an der 1. Instanz die Einräumung der verpfändeten Güter seines Schuldners Johann Buiß d. Ä. erwirkt hatte, dann aber von den übrigen Gläubigern des Johann Buiß d. Ä., darunter etlichen von Hattlingen, vor allem aber von Johann (von) Merckenich, dem Johann Buiß 1592 Königstaler schuldete, an der 1. Instanz verklagt worden ist.
AA 0627, 1265 - C 977/2215
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 1. Buchstabe C
1614 - 1618 (1610 - 1618)
Enthaeltvermerke: Kläger: Graf Floris von Culenburg (Kulenburg, Culenberg, Culemborg) und Wilhelm von Hatzfeld, Herren zu Paland und Weisweiler (Kr. Düren), (Kl.: Johann Merckenich, Bürger zu Weisweiler) Beklagter: Erzbischof Ferdinand von Köln sowie Schultheiß und Schöffen des kurköln. weltl. Stadt- und Hauptgerichts Lechenich (Erftstadt, Kr. Euskirchen), (Bekl.: Jakob Passet, Bürger von Köln) Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Gödelmann [1612] 1614 - Dr. Seobald Stockhamer 1617 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Konrad Lasser 1614 und 1613 Prozeßart: Secundae appellationis Instanzen: 1. Schöffengericht (Schultheiß und Schöffen) zu Weisweiler (1607) - 2. Kurköln. weltl. Stadt- und Hauptgericht (Schultheiß und -Schöffen bzw. Gograf, Schöffen und Richter) zu Lechenich 1608 - 1613 - 3. RKG 1614 - 1618 (1610 - 1618) Beschreibung: 3 cm, 126 Bl., lose; Q 1, 3 - 6, 8 - 21, 23 - 30, Q 2 und 7* fehlen, 1 Beilage prod. 7. Nov. 1614 (Priora). Vgl. RKG 1264 (C 976/2214).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:51 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 1. Buchstabe C (Gliederung)