Jastrow, Dr. Ignatz * 13.09.1856 in Nakel (Posen), 02.05.1937 in Berlin-Charlottenburg. Nationalökonom und Historiker; 1885-1905 Privatdozent, seit 1905 außerordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin, seit 1906 Dozent an der Berliner Handelshochschule
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. J Nr. 12
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.10 Buchstabe J
1885 - 1919
Enthält u.a.:
- Ausführliche Beurteilung über die Habilitation als Privatdozent für das Fach Geschichte an der Universität Berlin und das Leben Jastrows durch den Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin, 1885
- Anklage gegen Jastrow wegen Beleidigung des Handelsministers in der Druckschrift"Sozialliberal", dabei Urteil vom 07.06.1894
- Ignatz Jastrow,"Sozialliberal."Ein Weckruf zu den Landtagswahlen, Berlin 1893 (Druckschrift)
- Pressemitteilungen über die Anklage und Folgen u.a. in der National-Zeitung, Volkszeitung, Berliner Tageblatt, Das kleine Journal, Rheinischer Kurier, Breslauer Zeitung, Deutsche Warte, 1895
- Ignatz Jastrow, Die Aussichten des deutschen Zolltarifs. In: Das Freie Wort. Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. Jg. 1 Nr. 11 (1901) (Druckschrift)
- Vorbereitung einer Reise nach Nordamerika, 1904
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Berlin, 1905
- Ernennung zum hauptamtlichen Dozenten für Volkswirtschaft an der von der Koorperation der Kaufmannschaft zu errichtenden Handelshochschule in Berlin, 1906
- Hinweis auf eine statistische Feststellung Jastrows über die Kupfervorräte Deutschlands, 1914
- Ignatz Jastrow, Das Studium der Verwaltungswissenschaften nach dem Krieg. In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik Bd. 42 Heft 3 (1917) (Druckschrift)
- Ernennung zum Mitdirektor des Staatswissenschaftlich-Statistischen Seminars der Universität Berlin, 1919.
- Ausführliche Beurteilung über die Habilitation als Privatdozent für das Fach Geschichte an der Universität Berlin und das Leben Jastrows durch den Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Berlin, 1885
- Anklage gegen Jastrow wegen Beleidigung des Handelsministers in der Druckschrift"Sozialliberal", dabei Urteil vom 07.06.1894
- Ignatz Jastrow,"Sozialliberal."Ein Weckruf zu den Landtagswahlen, Berlin 1893 (Druckschrift)
- Pressemitteilungen über die Anklage und Folgen u.a. in der National-Zeitung, Volkszeitung, Berliner Tageblatt, Das kleine Journal, Rheinischer Kurier, Breslauer Zeitung, Deutsche Warte, 1895
- Ignatz Jastrow, Die Aussichten des deutschen Zolltarifs. In: Das Freie Wort. Frankfurter Halbmonatsschrift für Fortschritt auf allen Gebieten des geistigen Lebens. Jg. 1 Nr. 11 (1901) (Druckschrift)
- Vorbereitung einer Reise nach Nordamerika, 1904
- Ernennung zum außerordentlichen Professor der Universität Berlin, 1905
- Ernennung zum hauptamtlichen Dozenten für Volkswirtschaft an der von der Koorperation der Kaufmannschaft zu errichtenden Handelshochschule in Berlin, 1906
- Hinweis auf eine statistische Feststellung Jastrows über die Kupfervorräte Deutschlands, 1914
- Ignatz Jastrow, Das Studium der Verwaltungswissenschaften nach dem Krieg. In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik Bd. 42 Heft 3 (1917) (Druckschrift)
- Ernennung zum Mitdirektor des Staatswissenschaftlich-Statistischen Seminars der Universität Berlin, 1919.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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