Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, bestätigt, daß ihm Rudolf Graf von Sulz, wie beim Kauf der Herrschaft Blumenegg vereinbart, die im vorliegenden Verzeichnis aufgeführten Schulden in Höhe von ca. 60000 fl angewiesen hat. Unter den Gläubigern neben Adeligen Einwohner von Rottweil, Laufenburg, Speyer, Schaffhausen, München, Straubing, Vaduz, Waldshut u.a.
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Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten, bestätigt, daß ihm Rudolf Graf von Sulz, wie beim Kauf der Herrschaft Blumenegg vereinbart, die im vorliegenden Verzeichnis aufgeführten Schulden in Höhe von ca. 60000 fl angewiesen hat. Unter den Gläubigern neben Adeligen Einwohner von Rottweil, Laufenburg, Speyer, Schaffhausen, München, Straubing, Vaduz, Waldshut u.a.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 216
HSTAM Weingarten Nr. 282
HSTAM Öst. Extr. 3821
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1614 März 1 (den ersten monnats tag Martii)
Libell, 8 Bll., 30,5 x 35,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Aussteller: Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten
Empfänger: Rudolf Graf von Sulz
Siegler: Aussteller und Empfänger
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel, 1 abg.
Aussteller: Georg [Wegelin], Abt zu Weingarten
Empfänger: Rudolf Graf von Sulz
Siegler: Aussteller und Empfänger
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel, 1 abg.
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Blumenegg, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Laufenburg, Kt. Aargau [CH]; Einwohner
München M; Einwohner
Rottweil RW; Einwohner
Schaffhausen [CH]; Einwohner
Speyer SP; Einwohner
Straubing SR; Einwohner
Vaduz [FL]; Einwohner
Waldshut : Waldshut-Tiengen WT; Einwohner
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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