Zollfrei und EU-subventioniert - Schweizer Bauern kassieren in Baden
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/016 R050011/204
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/016 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2005
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2005 >> Mai 2005
12. Mai 2005
Dass Schweizer Bauern in Südbaden Ackerflächen aufkaufen, ärgert die ansässigen Landwirte schon lange. Die Flächenpreise sind heftig gestiegen. Die Schweizer dürfen ihre Produkte zollfrei in die Schweiz einführen und machen so ordentliche Gewinne. Doch damit nicht genug. Jetzt dürfen sie auch noch mit EU-Flächenprämien rechnen, obwohl ihre Betriebe außerhalb der EU liegen. Das Ganze zu Lasten ihrer Kollegen. Rund eine Million Euro könnten so den deutschen Landwirten verloren gehen.
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Ländersache - Politik in Baden-Württemberg
Leichenauer, Stefan; Landwirt
Müller, Kurt
Europa; EU
Thayngen, Kt. Schaffhausen [CH]
Uttenhofen : Tengen KN
Landwirtschaft: Bauer
Subvention
Zoll
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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