Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich und dessen Rat Dr. Gregorius Brück
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3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
Dezember 1544
Enthält: 1544 Dezember. Nachrichten über die Gefangennahme des ehemals französischen, jetzt kaiserlichen Hauptmannes Graf Wilhelm von Fürstenberg. Verlobung Herzog Erichs von Braunschweig mit Herzogin Sidonie von Sachsen. Praktiken Herzog Heinrichs von Braunschweig und die Stellung des Kaisers dazu. Vorbereitung des Wormser Rechnungstages. Der Kurfürst glaubt nicht, vom Kaiser etwas fürchten zu müssen, da dieser mit der Ordnung des Verhältnisses zu Frankreich und mit dem beabsichtigten Türkenkriege in Ungarn genügend beschäftigt sei. Der Kurfürst hat im Gegensatz zu Bayern kein Geld von Frankreich empfangen
Enthält: ein den Kurfürsten kompromittierender Brief soll gefunden worden sein. Unterredung des kursächsischen Rates Jobst vom Hain mit Naves über den bevorstehenden Reichstag. Antwort des Kaisers an den Kurfürsten wegen Herzog Heinrichs von Braunschweig. Äußerung des Kaisers gegenüber Herzog Moritz von Sachsen über die angebliche französische Geldzahlung an Kurfürst Johann Friedrich. Der Papst beabsichtigt, ein Konzil einzuberufen. Wolfenbüttelsche Verschreibungen. Brief Granvellas an den Kurfürsten über die Abreise des Kaisers nach Worms. Antwort des kaiserlichen Pfennigmeisters wegen Zahlung der rückständigen Reichsdefensionshilfe für das Land Braunschweig. Kursächsische Instruktion für den Vizekanzler Magister Franz Burkhard zu Verhandlungen über die christliche Einung auf dem Reichstage zu Worms
Enthält: Stellungnahme des Landgrafen dazu. Verschiebung des Tages zu Lüneburg mit dem König von Dänemark und seinen Brüdern. Kölnische Reformation: Nachricht über den Stand der Religionssache zwischen dem Erzbischof und dem Kapitel. Abstellen der Anschläge gegen Herzog Heinrich. Unterredung des Jobst vom Hain - zusammen mit dem lüneburgischen und dem anhaltischen Kanzler, Jakob Sturm und Bürgermeister Besserer von Ulm - mit den kaiserlichen Kommissaren über die Truppenwerbungen Friedrich Spedts bei Mainz. Verlängerung des Schmalkaldischen Bundes. Türkenhilfe. Brechen der wolfenbüttelschen Festungen. Die Grenze zwischen dem eroberten Fürstentum Wolfenbüttel und Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg. Kursächsisch-hessisches Schreiben an den Bischof von Bremen auf Ansuchen des Grafen Kurt (Konrad) von Tecklenburg. Weitergabe der erneuten Beschwerde der Stadt Eßlingen über Herzog Ulrich von Württemberg an die hessisch-kursächsischen Räte in Worms zum Bericht. Gebhard Schenk drängt, ihn seiner für Herzog Heinrich geleisteten Bürgschaft zu entledigen
Enthält: Verschreibung des Hauses Gebhertshagen an ihn. Der Kurfürst von Brandenburg verbietet seinen Untertanen, ohne seine Erlaubnis fremde Dienste zu nehmen. Statthalter und Räte zu Ansbach übersenden einen Rezeß. Tag in der Vormundschaftsache des Sohnes des Markgrafen Georg von Brandenburg. Englands Angebot eines Bündnisses an die Protestierenden wegen des ohne sein Wissen zwischen Kaiser und Frankreich abgeschlossenen Vertrages
Enthält: Bedenken wegen der Person des englischen Königs
Enthält: Nachrichten aus England. Bremen verlangt Erstattung seines Darlehens durch den Bund
Enthält: ein den Kurfürsten kompromittierender Brief soll gefunden worden sein. Unterredung des kursächsischen Rates Jobst vom Hain mit Naves über den bevorstehenden Reichstag. Antwort des Kaisers an den Kurfürsten wegen Herzog Heinrichs von Braunschweig. Äußerung des Kaisers gegenüber Herzog Moritz von Sachsen über die angebliche französische Geldzahlung an Kurfürst Johann Friedrich. Der Papst beabsichtigt, ein Konzil einzuberufen. Wolfenbüttelsche Verschreibungen. Brief Granvellas an den Kurfürsten über die Abreise des Kaisers nach Worms. Antwort des kaiserlichen Pfennigmeisters wegen Zahlung der rückständigen Reichsdefensionshilfe für das Land Braunschweig. Kursächsische Instruktion für den Vizekanzler Magister Franz Burkhard zu Verhandlungen über die christliche Einung auf dem Reichstage zu Worms
Enthält: Stellungnahme des Landgrafen dazu. Verschiebung des Tages zu Lüneburg mit dem König von Dänemark und seinen Brüdern. Kölnische Reformation: Nachricht über den Stand der Religionssache zwischen dem Erzbischof und dem Kapitel. Abstellen der Anschläge gegen Herzog Heinrich. Unterredung des Jobst vom Hain - zusammen mit dem lüneburgischen und dem anhaltischen Kanzler, Jakob Sturm und Bürgermeister Besserer von Ulm - mit den kaiserlichen Kommissaren über die Truppenwerbungen Friedrich Spedts bei Mainz. Verlängerung des Schmalkaldischen Bundes. Türkenhilfe. Brechen der wolfenbüttelschen Festungen. Die Grenze zwischen dem eroberten Fürstentum Wolfenbüttel und Herzog Franz von Braunschweig-Lüneburg. Kursächsisch-hessisches Schreiben an den Bischof von Bremen auf Ansuchen des Grafen Kurt (Konrad) von Tecklenburg. Weitergabe der erneuten Beschwerde der Stadt Eßlingen über Herzog Ulrich von Württemberg an die hessisch-kursächsischen Räte in Worms zum Bericht. Gebhard Schenk drängt, ihn seiner für Herzog Heinrich geleisteten Bürgschaft zu entledigen
Enthält: Verschreibung des Hauses Gebhertshagen an ihn. Der Kurfürst von Brandenburg verbietet seinen Untertanen, ohne seine Erlaubnis fremde Dienste zu nehmen. Statthalter und Räte zu Ansbach übersenden einen Rezeß. Tag in der Vormundschaftsache des Sohnes des Markgrafen Georg von Brandenburg. Englands Angebot eines Bündnisses an die Protestierenden wegen des ohne sein Wissen zwischen Kaiser und Frankreich abgeschlossenen Vertrages
Enthält: Bedenken wegen der Person des englischen Königs
Enthält: Nachrichten aus England. Bremen verlangt Erstattung seines Darlehens durch den Bund
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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10.06.2025, 9:13 AM CEST
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